Geflüchtete in Westhausen

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Die ersten vor dem Krieg geflüchteten Menschen aus der Ukraine sind inzwischen angekommen. Wie sie untergebracht werden.

Westhausen

Mit einer Schweigeminute für die Opfer des Kriegs in der Ukraine hat Bürgermeister Markus Knoblauch die Gemeinderatssitzung am Mittwoch eröffnet.

Eingeschlossen in das Gedenken wurden alle Opfer von Krieg und Vertreibung in dieser Welt. Ein unbeschreibliches Leid herrsche in nicht allzu weiter Entfernung von uns, für das es kaum Worte gäbe, sagte Knoblauch weiter. Die Auswirkungen seien vier Wochen nach Kriegsbeginn bereits vor unseren Haustüren angelangt. Von im Moment 50 Plätzen für Geflüchtete, die in Westhausen zur Verfügung stehen, seien 21 belegt.

Allesamt haben sich Privatpersonen für die Aufnahme der weitgehend hilflosen Menschen bereiterklärt. Großen Respekt zollte Knoblauch den aufnehmenden Bürgern. Von einem Lichtblick in dieser Zeit sprach der Bürgermeister weiter.

Große Hilfsbereitschaft

Vorrangig handle es sich um Frauen mit Kindern aus den unterschiedlichsten Kriegsgebieten, deren Väter und Brüder sich weiter in der Ukraine befinden, um das Land zu verteidigen. Die Zahl der Geflüchteten steige darüber hinaus täglich, so Knoblauch.

Bereits weit über eintausend Menschen seien bisher auf der Ostalb angekommen und es ist kein Ende in Sicht. Im Rahmen eines regelmäßigen Austauschs mit den Landkreisbehörden werden die Belegungen in den einzelnen Kommunen koordiniert.

Das Westhausener Hauptamt arbeite mit Hochdruck in dieser Sache und sei in alle Bereiche der Versorgung mit eingebunden. So auch das Ortsbauamt und der Bauhof.

Wohnraum melden Sollten Sie ein Haus, eine Wohnung, eine Einliegerwohnung oder Zimmer vermieten können, bittet die Gemeinde Westhausen, sich unverbindlich im Rathaus per E-Mail: ordnungsamt@westhausen.de oder telefonisch unter (07363) 84-26 zu melden. Ebenso im Falle ehrenamtlicher Unterstützung.

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