Mutiger Rettungshund im Blindflug

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Die Feuerwehr und Blaullicht war das Thema beim Umzug. Fotos: je
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In Westhausen wurde das Kinderfest in den Blaulichttag integriert. Kleine und große Besucher staunten nicht schlecht darüber, was die Retter so alles können.

Westhausen

Nach dem „Vorgeplänkel“ mit zwei Abenden mit viel Rockmusik startete das Fest zum 100-jährigen Bestehen – genau besteht sie 100+2 Jahre - der Westhausener Feuerwehr am Samstag so richtig durch.

Der Tag begann mit dem „Großen Blaulichttag“. Rund um das Festgelände vor dem Rathaus und um die Sporthalle stellten sich sämtliche Blaulichtorganisationen vor.  Und das zog bereits zu Beginn viele junge und ältere Fans und Interessenten an.

Da waren Polizei, verschiedene Rettungsdienste mit allen ihren Abteilungen und verschiedensten Fahrzeugen vertreten, das THW mit kompletter Ausrüstung war da, die Notfallseelsorge und das DLRG, Abschleppdienste, Höhenrettung und anders. Mehrere Rettungshundestaffeln zeigten mit Vorführungen ihr Können und Ausschnitte ihrer Arbeit. So suchten die Hunde des DRK beispielsweise anhand von Kappen von Kindern und Erwachsenen ihre Besitzer im dichten Publikum – und fanden sie natürlich auch.

Die Staffel der Malteser zeigte, wie die Hunde verschüttete in Häusern und in Ruinen suchen, bei verschiedenen Aktionen konnten Kinder mitmachen und Fahrzeuge kennenlernen.

Für großes Hallo sorgte ein Hund, der mit seinem Führer mittels der großen Drehleiter der Bopfinger Feuerwehr in die Höhe gezogen wurde – und das seelenruhig mitmachte, ausgestattet mit einer Brille, durch die er nichts sah.

Dicht umlagert natürlich der SAR-Rettungshubschrauber auf dem Sportplatz, dessen Besatzung von Groß und Klein mit Fragen gelöchert wurde.

Kinderfestumzug zum Thema

Im Rahmen des Festes fand am Nachmittag das Kinderfest statt. Kindergärten und Schulen aus Hauptort und den Teilorten zogen nach der Pause wieder durch den Ort zum Festgelände, angeführt von Musikverein, Bürgermeister und Gemeinderat. Durchgängiges Thema auch hier Feuerwehr und andere Blaulichtorganisationen. Man sah kleine Feuerwehrleute, oft ausgestattet mit Schläuchen und Spritzpistolen, eine Abordnung des DLRG, der Polizei, der Bergwacht, medizinisches Personal und Patienten und anderes mehr.

Im Anschluss konnten sie die Kinder auf Hüpfburgen austoben, oder beim Waldpädagogik-Team des Ostalbkreises Holz und Wald kennenlernen.

Nach dem Umzug ging es im Festzelt weiter. Mehrere Sport- und Tanzgruppen der Vereine unterhielten mit Auftritten. Am Abend spielte dann bei der „Heiße Wiesen-Nacht“ die Party- und Stimmungsband „SOS“. Sie brachte schnell Stimmung ins Festvolk.

Mit verschiedenen Spaß-Wettkämpfen wurde dann „Miss und Mister Feuerwehr Ostalb“ ermittelt. Die Kandidatinnen und Kandidaten hatten sich im Vorfeld für die Teilnahme beworben. Ausgezeichnet wurden jeweils die ersten drei Plätze, Kreisbrandmeister Otto Feil übergab die Urkunden. „Es war eine Riesengaudi“, sagte Joachim Hoffmann, Pressebeauftragter der Westhausener Wehr.

Rund 350 Menschen waren das Festwochenende über im Einsatz. „Mitglieder der Feuerwehr und ihrer Familien, Kameraden von Wehren aus der Umgebung, und die örtlichen Vereine haben uns unterstützt“, sagt Hoffmann. Ganz nach dem Motto: „Jetzt braucht ihr uns, sonst helft ihr uns“.

In dei Höhe zieht es Rettungshunde und ihre Führer.
Auch die Bergwacht war unterwegs beim Umzug.

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