Obstbäume für alle in Westhausen

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Westhausen beteiligt sich an der Aktion, kommunale Obstbäume mit gelben Bändern zu kennzeichnen. 

275 000 Euro Zuschuss vom Land gibt's für das Feuerwehrhaus, weitere Anträge stehen aus.

Westhausen. Corona, Stadtradeln, ein Zuschuss für die Feuerwehr und die Obsternte – mit diesen Themen beschäftigen sich die Rätinnen und Räte unter anderem in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Westhausen.

Corona: „Es sieht gut aus“, startete Bürgermeister Markus Knoblauch die Sitzung des Gemeinderats. Seit Wochen sei von offiziellen Stellen keine bekannt infizierte Person an die Gemeindeverwaltung Westhausen gemeldet worden. Der aktuelle Inzidenzwert im Ostalbkreis von deutlich unter 10 stimme insbesondere gegenüber den im Mai festgestellten, hohen Wert weiterhin positiv.
Der Deutschlandtrend liefere hingegen andere Werte. Damit sei die Pandemie noch lange nicht vorbei, sagte Knoblauch und appellierte erneut: Jeder, der kann, solle sich impfen lassen. Nur so komme die Gesellschaft durch Herbst und Winter.

Zuschuss Feuerwehrhaus: Mit Freude teilte Bürgermeister Markus Knoblauch mit, dass ein erster Zuschuss für das neue Feuerwehrhaus bewilligt wurde. 275 000 Euro habe das Land demnach zugesagt. Ein weiterer Antrag über 800 000 Euro laufe noch. Wenn auch hier eine positive Nachricht eintreffe, könne die nächste Phase der Planung eingeläutet werden, so Knoblauch.

Stadtradeln: Mit rund 40 000 gefahrenen Kilometern haben sich Westhausens Bürgerinnen und Bürger am diesjährigen Stadtradeln beteiligt. „Neben vielen anderen Teilnehmenden aus der Gemeinde sind aus den Reihen des Gemeinderats Jutta Kuch mit 470 Kilometern und Josef Ebert sowie Martin Häring mit jeweils 300 Kilometern besonders hervorgetreten“, so Bürgermeister Markus Knoblauch.

Freie Obstbaumernte: Obsternte mal anders. Westhausen beteiligt sich an der Aktion, kommunale Obstbäume mit gelben Bändern zu kennzeichnen. Dies teilte der Bürgermeister mit. Dadurch sei für Spaziergänger klar: Hier darf kostenfrei geerntet werden. Private Obstbaumbesitzer könnten bei Interesse die notwendigen gelben Bänder gleichermaßen auf dem Rathaus abholen und so dem Verderb von heimischen Lebensmitteln entgegenwirken. „Diese Bäume sind dann ebenso für die Allgemeinheit freigegeben“, sagte Bürgermeister Markus Knoblauch.

Die seit 2019 bestehende Kooperation mit der Mosterei Übele bleibe hingegen weiter bestehen. Dabei haben Vereine und Schulklassen die Möglichkeit, kommunale Obstbäume abzuernten und so die eigene Vereins- oder Klassenkasse aufzubessern. gwd

Gelbe Bänder für Obstbäume, die von allen abgeerntet werden können, sind erhältlich in Westhausens Rathaus.

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