Pfarrerin Langfeldt sagt adé

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Wann Damaris Langfeldt Lauchheim verlässt.

Lauchheim/Westhausen. Für die Besucher des Gottesdienstes war es eine überraschende Nachricht. Pfarrerin Damaris Langfeldt will die evangelische Kirchengemeinde Lauchheim-Westhausen verlassen und zum 1. September ihren Dienst bei der Pfarrei "NeuSteinHofen" in Bad Cannstatt antreten. So hat sie es am vergangenen Sonntag in der Lauchheimer Barbarakapelle bekannt gegeben.

Damaris Langfeldt kam zusammen mit ihrem früheren Mann Jan im März 2013 auf die Ostalb. Sie, die Pfarrerstochter und er, der junge Mann aus Lübeck, den sie während ihrer Studienzeit kennenlernte. Beide teilten sich jeweils zur Hälfte die Pfarrstelle der evangelischen Kirchengemeinde Lauchheim-Westhausen. Seit der Trennung des Pfarrehepaars vor zwei Jahren leitet Damaris Langfeldt die Kirchengemeinde alleine.

"Es ist schön, was hier gewachsen ist", sagt die Pfarrerin im Gespräch mit unserer Zeitung. Sie erzählt von den "Kleine-Leute-Gottesdiensten", den neu entstandenen Jugendgruppen und von den Bibelentdeckertagen, die sich sehr schnell in Richtung Ökumene entwickelten. Den Blick auf das, was noch aus der Zeit ihres Vorgängers, Pfarrer Ulrich Marstaller, geblieben ist, hat sie dennoch nicht verloren.

"Alles war nur möglich durch die Mithilfe und das Engagement der vielen Ehrenamtlichen." Ihre Entscheidung, die Ostalb zu verlassen, ist der Pfarrerin daher nicht leicht gefallen. "Ich wurde hier von Beginn an herzlich aufgenommen", freut sie sich. Was für sie besonders zählt: "Ich war Teil der Gemeinde und habe einfach dazu gehört."

Zum 31. Juli endet für Damaris Langfeldt ihre Dienstzeit in der evangelischen Kirchengemeinde Lauchheim-Westhausen. Dann folgt der Umzug. Die 35-Jährige nennt familiäre Gründe für ihren Wechsel. "Ich möchte mit meinen Söhnen Clemens und Benedikt zurück in die Nähe meiner Großfamilie." Sie ist sich sicher, in "NeuSteinHofen" eine Kirchengemeinde gefunden zu haben, die zu ihr passt. "Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Meine beiden Söhne und ich sind schon sehr neugierig, auf das, was uns erwartet."

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