Streit um eine hölzerne Statute

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Turbulente Szenen im Ringen um den Heiligen Antonius spielen sich iin der Turn- und Festhalle in Westhausen ab. Foto: FM

Lustspiel „Heiliger Antonius“ begeistert die Zuschauer in der Turn-und Festhalle Westhausen. Weitere Vorstellungen folgen.

Westhausen

Mit einer Vorstellung für Kinder und Senioren ist am Mittwoch in Westhausen das Lustspiel „Heiliger Antonius“ über die Bühne der Turn-und Festhalle gegangen. An diesem Donnerstagabend um 19.00 Uhr, am Freitag und Samstag, jeweils um 19.30 Uhr und am Sonntag, 8.1.23 um 18.30 Uhr finden weitere Aufführungen in der Turn-und Festhalle statt.

Sticheleien zwischen benachbarten Ortschaften hat Bernd Gombold in seinem Lustspiel vom „Heiligen Antonius“ Gestalt gegeben. Parallelen zwischen Westhausen und Reichenbach wären „rein zufällig.“ Doch gab es sie mal oder gibt es sie gar noch? Im Kolping-Theater 2023 treten sie zutage und das ganz schön deftig, beim Streit um die hölzerne Statute des Heiligen Antonius.

Kirchengemeinderatsvorsitzender Hermann Hommel (gespielt von Norbert Schmitt) aus Reichenbach und seine Stellvertreterin Frida Öchsle aus Westhausen (Karen Dauser) haben grundsätzlich unterschiedliche Auffassungen darüber, wem „Antonius“ gehört. Denn die gemeinsame Dorfkirche mit der Heiligenstatue steht exakt auf der Gemarkungsgrenze der Ortschaften. Kein Wunder, wenn das dem alten Pfarrer einen Nervenzusammenbruch beschert. Als Aushilfe für ihn erscheint Pfarrer Sebastian Schimmelmann (Dieter Kaulfuß) und rasselt bald mit der resoluten Pfarrhaushälterin Erna Scharfschütze (Corinna Häußler) zusammen. Für turbulente Szenen sorgen Maria Barilla, Italienerin und Reinigungskraft in der Kirche (Isabel Schmitt), Dr. Dr. Matthäus von Heiligenberg (Markus Schmid) Peter Hommel, Mesner und Sohn des „streitbaren Hermann“ (Thomas Erhard) und Sabine Öchsle, Organistin und Tochter der „forschen Frida“, (Angie Ott).

Viele „unsichtbare Akteure“ hinter den Kulissen tragen zum Erfolg des Stücks bei. Der Erlös kommt der Orgelrenovierung in der Pfarrkirche St. Mauritius, den Ellwanger und Bopfinger Tafelläden und caritativen Aufgaben der Kolpingfamilie zugute.

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