Weiterer Nachweis der Geflügelpest bei Westhausen 

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Symbolfoto

Das Landratsamt erweitert Aufstallungszone und ruft zum Schutz der Nutzgeflügelbestände durch Biosicherheitsmaßnahmen auf. 

Westhausen. Nachdem bereits am Bucher Stausee und am Stausee Stockmühle bei tot aufgefundenen Graugänsen das Geflügelpestvirus nachgewiesen wurde, konnte am vergangenen Montag auch bei einer Graugans, die am Scherbach bei Westhausen aufgefunden wurde, das Virus nachgewiesen werden, so das Landratsamt Ostalbkreis. 

Bei der Geflügelpest handelt es sich um eine hochansteckende Tierseuche, die bereits seit Oktober letzten Jahres immer wieder in Wildvogelbeständen in Deutschland nachgewiesen wird und in anderen Bundesländern bereits in Hausgeflügelbestände eingeschleppt wurde. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) schätzt das Risiko weiterer Einträge in Geflügelhaltungen und Vogelbestände durch direkte und indirekte Kontakte zu Wildvögeln als hoch ein. 

Erweiterung der Aufstallungszone

Zum Schutz der Hausgeflügelbestände ordnet das Landratsamt Ostalbkreis daher an, dass ergänzend zu den Gebieten, in denen die Aufstallpflicht bereits erlassen wurde, alle Geflügelhalter im Umkreis von einem Kilometer um den Scherbach-Teich sowie aus den Ortsteilen Westerhofen, Schönberg, Mohrenstetten, Hardtbuck-Siedlung von Westhausen und Jagsthof ihr Geflügel aufstallen oder in umschlossenen Vorrichtungen halten. Gleichzeitig wird das Aufstellungsgebot bis zum 15.04.2022 verlängert. 

Geflügelhalter sind angehalten, die Maßnahmen strikt einzuhalten, um eine Einschleppung des Virus in Nutzgeflügelbestände zu unterbinden. Kontakte zwischen Hausgeflügel und Wildvögeln sollten unbedingt verhindert werden.

Für das gesamte Kreisgebiet gilt, dass noch nicht gemeldete Geflügelhaltungen unverzüglich beim Veterinäramt zu registrieren sind und aufgegebene Haltungen abgemeldet werden müssen. Sollten Sie tote Wasservögel – etwa Enten, Schwäne, Reiher–, Greifvögel oder Rabenkrähen finden, melden Sie diese dem Veterinäramt. Die Jäger im Landkreis werden gebeten, ebenfalls vermehrt auf kranke oder verendete Wasservögel im Revier zu achten und diese zu melden.

Mehr Infos unter www.ostalbkreis.de

Die Aufstallungsgebotszone Scherbach.

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