Westhausener ist im Finale von Ninja Warrior Germany

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Der Parcours hat es in sich. Woche für Woche gibt es neue Hindernisse, die die Teilnehmer bewältigen müssen.
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Er kommt aus Westhausen und macht bei der Parcoursshow Ninja Warrior Germany mit. Welche Erfahrungen er dabei gemacht hat und wie es für ihn ausgeht.

Westhausen

Eine Show, bei der die Teilnehmer über sich hinaus wachsen müssen. Hindernisse, die ihnen alles abverlangen. Die Rede ist von Ninja Warrior Germany. In diesem Jahr haben die Teilnehmer die Möglichkeit, 300 000 Euro zu gewinnen, sollten sie es schaffen, das letzte Hindernis – einen 30 Meter hohen Turm – zu erklimmen. Dieses Ziel will auch der 21-jährige Marius Holzinger aus Westhausen erreichen.

Bereits vergangenes Jahr war er bei der Show dabei und schaffte es da bis in die Halbfinal-Qualifikation. Doch in diesem Jahr stehen seine Chancen für den Sieg gut, denn er hat es bereits ins Finale geschafft. Wir haben mit ihm über seine Erfahrungen bei Ninja Warrior gesprochen.

Was machst du gerade und wie bist du auf Ninja Warrior Germany gekommen?

Marius Holzinger: Ich studiere zurzeit Architektur in Stuttgart. Doch ich klettere bereits seit ich acht Jahre alt bin. Dabei habe ich auch schon bei einigen Wettkämpfen mitgemacht.

Wie kamst du auf Ninja Warrior Germany?

Als die Show das erste Mal im Fernseher kam, hat es mich auch direkt gereizt, da mitzumachen. Doch 2016 war ich einfach noch zu jung. Die Teilnahme ist erst ab 18 Jahren (Anm. d. Redaktion). Gerade weil ich auch Erfahrung im Wettkampfklettern habe, sah ich darin schon viele Parallelen und habe mich, als ich älter war, schließlich beworben.

Wenn du an den Start gehst, wie ist da deine Gefühlslage? Bist du eher aufgeregt oder konzentriert?

Ich komme eigentlich in eine Wettkampfsituation, die ich auch vom Klettern kenne. Ich habe mir deshalb angewöhnt, komplett herunterzufahren und mich nur auf mich zu konzentrieren. Und dann versuche ich das Beste daraus zu machen.

Du hast es damit auch jetzt bis ins Finale geschafft. Kommt da schon ein wenig Stolz auf?

Es ist natürlich gut, so weit gekommen zu sein. Gewissermaßen ist das auch eine Bestätigung für das, wofür man gekämpft hat.

Die TV-Aufzeichnungen waren mitten in der Corona-Pandemie. Wie seid ihr mit dieser Situation im Studio umgegangen?

Wir mussten vor jedem Aufnahmetag einen Corona-Test machen, damit in der Show dann alle getestet sind. Und auch nach jedem Durchgang wurden die Hindernisse desinfiziert. Es gab auch Markierung, um den Abstand einzuhalten, doch gerade wenn wir die anderen Teilnehmer vom Rand aus anfeuern, ist das etwas schwierig mit dem Abstand. Doch wir versuchten ihn einzuhalten.

Du hast es gerade schon erwähnt. Im Fernseher sieht man die anderen immer, wie sie sich gegenseitig anfeuern. Ist die Community wirklich so stark?

Also das ist wirklich genau so, wie es im Fernseher rüberkommt. Jeder unterstützt jeden und das auch hinter den Kulissen. Wir sind da eigentlich wie eine große Familie und jeder gönnt jedem den Sieg.

Du bist jetzt schon zum zweiten Mal dabei, würdest du auch noch ein drittes Mal mitmachen?

Also auf ein drittes Mal hätte ich eigentlich schon ziemlich Bock.

Finale Ob sich Marius Holzinger tatsächlich den Sieg holt, kann man am Freitag, 4. Dezember, um 20.15 Uhr auf RTL sehen.

Marius Holzinger hat den Buzzer gedrückt und steht im Finale. Seine Erfahrungen im Klettern haben ihm hierzu geholfen.

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