Zahngold bringt 3800 Euro für die Jagsttalschule

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Der Fördervereinsvorsitzende Michael von Thannhausen (links) und Schulleiter Martin Pfannenstein freuten sich über eine weitere Spende der Zahnarztpraxis Dr. Herzig. Cornelia Herzig (Zweite von rechts) hatte gemeinsam mit ihren Patienten und Mitarbeiteri

Seit 30 Jahren sammelt die Praxis Dr. Cornelia Herzig gemeinsam mit ihren Patienten Altgold 

Westhausen. 30 Jahre sind eine lange Zeit, vor allem, wenn es um die Unterstützung einer Schule auf Spendenbasis geht. 2022 jährt sich die Spendenübergabe der Zahnarztpraxis Dr. Herzig an die Jagsttalschule zum 30. Mal. Ein stolzer Zeitraum.

„Es ist enorm wichtig, dass Schulen zuverlässige Freunde und Unterstützer haben, und für diese Zuverlässigkeit über all die Jahre hinweg ist die Jagsttalschule sehr dankbar“, sagte Schulleiter Martin Pfannenstein. Die Zahnarztpraxis Dr. Cornelia Herzig in Westhausen, ihre Mitarbeiterinnen sowie die Besucher dieser Zahnarztpraxis seien somit verlässliche und treue Unterstützer des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums Jagsttalschule Westhausen mit dem Förderschwerpunkt geistige und körperliche Entwicklung.

Sein besonderer Dank galt auch den Patientinnen und Patienten der Westhausener Zahnarztpraxis. 30 Jahre werden sie nun lückenlos angesprochen, anfallendes Alt-Zahngold doch der Jagsttalschule zu spenden. Dieser Bitte der Zahnarztpraxis kommen offensichtlich sehr viele nach. Für diese jahrzehntelange Treue und Bereitschaft zur Goldspende dankten Pfannenstein und Michael von Thannhausen, Vorsitzender des Fördervereins der Jagsttalschule. Cornelia Herzig hatte das Zahngold zu einem günstigen Zeitpunkt in Euro getauscht und überreichte Thannhausen und Pfannstein einen Scheck über 3800 Euro.

Mit diesem beachtlichen Erlös aus der Sammelaktion wird hauptsächlich das Projekt WLE, Wohnen Lernen Ellwangen, ein Wohntraining für die Schülerinnen und Schüler der Jagsttalschule, weiter unterstützt werden. Dieses wichtige und nachhaltige Projekt besteht seit 2007. Schüler lernen außerhalb der Schule in einer angemieteten Wohnung in Ellwangen unter realen Bedingungen wie man wohnt. Mit allem, was so dazugehört: Speiseplan erstellen, einkaufen, kochen, putzen, waschen, bügeln….

„Wichtig ist die Nachhaltigkeit von Wohnen Lernen Ellwangen für die Entwicklung der Schüler der Jagsttalschule. Leider ist seit zwei Jahren die Durchführung des gemeinsamen Wohnens aufgrund der Pandemie nicht möglich, die Kosten laufen jedoch weiter. Die Wohnung und damit das gesamte Projekt aufzugeben, war aber nie ein Thema. Nun sind wir endlich am Ende der Durststrecke angelangt“, so Michael von Thannhausen.

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