Zwei Euro je Kubikmeter Wasser

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Wasser Symbolfoto: pixabay

Neue Gebührensätze für Wasser und Abwasser in Westhausen beschlossen.

Westhausen. Gemessen an den tatsächlichen Kosten werden die Wassergebühren der Einwohner in Westhausen ab dem kommenden Jahr für zwei weitere Jahre angepasst. Wobei die Kommune mit einer allgemeinen Kostensteigerung von drei Prozent kalkuliert. Allerdings werden Mehreinnahmen aus den Vorjahren wiederum den Verbrauchern zu Gute kommen.

Seit Januar 2020 betragen die Wassergebühren 2,12 Euro je Kubikmeter. Bürgermeister Knoblauch vermutet mit Blick auf die neuen Preisen sogar ein „bundesweites Alleinstellungsmerkmal“. So sollen die Preise entgegen dem Trend anderer Gemeinden reduziert werden. Damit können die Verbraucher mit exakt zwei Euro je Kubikmeter in das neue Jahr starten und dürfen sich so über eine deutliche Entlastung freuen. Im gleichen Zuge werden die monatlichen Grundgebühren der Zähler ebenfalls und wiederholt reduziert. Sogenannte Q3 2,5-Zähler kosten dann 2,92 Euro je Monat anstelle 3,10 Euro. Q3 4 anstatt 5,15 Euro nun 4,86 Euro. Q3 10 kosten 11,66 Euro gegenüber 12,38 Euro. Bisher werden für Q3 16-Zähler 20,63 und ab Januar 19,43 Euro verrechnet. Q3 25-Gebühren werden von 30,96 auf 29,15 Euro reduziert. 77,75 Euro je Monat sind für Q3 63-Zähler anstelle 82,57 Euro veranschlagt worden.

Die Kosten der Abwasserbeseitigungen jedoch steigen und müssen nach oben angepasst werden. Die Schmutzwasserbeseitigung erhöht sich von 2,06 Euro je Kubikmeter auf 2,14 Euro.

Niederschlagswassergebühren steigen um drei Cent auf 0,58 Euro je Quadratmeter. Für die Abfuhr aus Kleinkläranlagen werden gegenüber den bisherigen 66,89 Euro nun 68,52 Euro je Kubikmeter Schlamm verrechnet. Bei Selbstanlieferung werden 38,02 anstelle 36,39 Euro veranschlagt. Abwässer aus Gruben kosten bei Abfuhr 35,20 Euro anstatt 35,03 Euro je Kubikmeter. Bei Selbstanlieferung 4,70 anstelle 4,53 Euro.

Nur geringfügig reduziert werden hingegen die meisten Abwasser-Grundgebühren in Westhausen. Bei Q3 2,5-Anlagen werden weiterhin 2,13 Euro je Monat verrechnet. Q3 4-Gebühren sollen ebenso mit 3,55 Euro unverändert berechnet werden. Q3 10 wird mit 8,53 Euro gegenüber 8,54 Euro veranschlagt. Für Q3 16-Anlagen werden bisher 14,22 und ab Januar 14,21 Euro verrechnet. Q3 25-Gebühren werden von 21,34 auf 21,32 Euro reduziert. Bei Q3 63-Anlagen sind 56,84 Euro je Monat anstelle 59,92Euro zu zahlen.

Die neuen Gebührensätze werden jeweils mit der gesetzlichen Mehrwertsteuer in Höhe von sieben Prozent belegt. ⋌⋌⋌gwd

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