Auftakt für ein Jahrhundertprojekt

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In Untergröningen haben vorbereitende Maßnahmen für die Teilort-Umgehung begonnen.
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In Untergröningen haben vorbereitende Maßnahmen für die Teilort-Umgehung begonnen. Ein Dauerthema wird nun Wirklichkeit. 


Abtsgmünd-Untergröningen. Dies ist heute ein ganz besonderer Spatenstich“, meinte Bürgermeister Armin Kiemel und Untergröningens Ortsvorsteher Thomas Bacher war die Freude ins Gesicht geschrieben. Seit Jahrzehnten schon steht das Thema Teilort-Umfahrung auf der Agenda und viele Bürger hätten schon den Glauben daran verloren, so Kiemel. Im Detail ging es jetzt um den Spatenstich zum Bau einer Regenüberlaufs und Leitungsquerungen als vorbereitende Maßnahmen für den eigentlichen Bau im Zuge der B 19 in Untergröningen. Eine entsprechende Vereinbarung hatte die Gemeinde Abtsgmünd mit der Straßenbauverwaltung abgeschlossen. Zwei Brücken werden entstehen, die B 19 wird dann auf einen Damm verlegt, verbunden mit einer massiven Aufschüttung. Ferner werden Leerrohre verlegt für Breitband. Der Gemeinde Abtgsgmünd obliegt bei den vorbereitenden Maßnahmen hierfür die komplette Planung, Ausschreibung und Bauleitung. Das Land beteiligt sich an den Baukosten.

Die Kosten waren mit 1,425 Millionen Euro veranschlagt, das Bauunternehmen Georg Eichele aus Untergröningen hatte bei der Ausschreibung mit 1,1 Millionen Euro die Nase vorn. Wie Bürgermeister Kiemel mitteilte, sollen die bauvorbereitenden Maßnahmen bis 30. Juni 2023 fertig sei, dann begännen die eigentlichen Bauarbeiten. Man erwarte eine erhebliche Verkehrsentlastung, erklärten Ortsvorsteher Bacher und Bürgermeister Kiemel. Bacher lobte zudem die Einhaltung der Kosten. Klaus-Peter Grimm vom Ingenieur-Büro Grimm in Ellwangen verwies auf die moderne Wassertechnik, aus Umweltschutzgründen und zum Schutz des Kochers werde ein Rechen eingebaut. Bürgermeister Kiemel verwies abschließend auf Mehrwert in Sachen Hochwasserschutz und Erlebbarkeit des Kochers. Mit Gesamtbaukosten in Höhe von zwei Millionen Euro wird gerechnet.

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