Bildung wichtiges Thema

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930 Schüler besuchen die weiterführenden Schulen der Gemeinde, wie hier die Friedrich-von-Keller-Schule in Abtsgmünd Archivfoto: mam
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Wie es um die Digitalisierung an den Schulen der Gemeinde bestellt ist und wie das vergangene Jahr an der Bibliothek tut.

Abtsgmünd

Die Gemeinde bietet insgesamt vier Grundschulen im Hauptort und den Teilorten an, sowie drei weiterführende Schulen mit Werkrealschule, Realschule und Gymnasium im Hauptort. Dazu gibt es die verlässliche Grundschule, einen Hort und Ganztagsschulen. Insgesamt gehen in der Gemeinde derzeit 1180 Schüler zur Schule, davon 250 an Grundschulen und 930 an den  weiterführenden Schulen.

Seit 2021 läuft die Digitalisierung, mit Internetzugang, Endgeräten für Schüler und Lehrer, und digital nutzbaren Tafeln. In Abtsgmünd wurden dafür bisher rund 670 000 Euro aufgewendet, davon 570 000 Euro an Fördergeldern, knapp 100 000 Euro durch die Gemeinde.

Lehrerversorgung teils schwierig

Ziel sei es, die drei kleinen Grundschulen in den Teilorten Pommertsweiler,  Hohenstadt und Untergröningen zumindest bis zur verpflichtenden Einrichtung von Ganztagsschulen 2026 aufrecht zu erhalten, wie Sonja Rettenmaier, Leiterin des Amts Familie und Bildung erläuterte. Sie gehören mit jahrgangsübergreifenden Klassen zu den kleinsten Schulen des Landes, schwierig sei die Lehrerversorgung. Erfreulich ist, dass die Schülerzahlen in diesen kleinen Schulen ansteigen. In Hohenstadt werden es in zwei Jahrgangsübergreifenden Schulen 31 im kommenden Schuljahr sein, in Pommertsweiler 13 mit fünf Anfängern. Hier wird für 2023/24 eine Schülerzahl von 26 erwartet. In Untergröningen werden es kommendes Schuljahr 43 Schüler sein, 2024/25 nur noch 31. In Hohenstadt wird derzeit die Einrichtung einer Außenklasse der Konrad-Biesalki-Schule Wört geprüft.

An den weiterführenden Schulen ist die hohe Zahl von Kindern aus umliegenden Gemeinden, auch aus Aalen und Eschach, Obergröningen, Heuchlingen auffällig. An der Werkrealschule sinken die Schülerzahlen, hier soll eine 10. Klasse geschaffen werden.

Alle Schulen sind ausreichend bis gut ausgestattet, auch an Sportmöglichkeiten. Für die Gemeinde entsteht an den staatlichen Schulen pro Jahr und Schüler ein Defizit von 1578 Euro. Dafür werden die Kosten, die die Gemeinde für die Unterhaltung und Bau der schulen aufwendet, gegen die Zuschüsse pro Schüler vom Land aufgerechnet.  

Beim Jakobusgymnasium liegt dieses Defizit bei 583 Euro. „Wir stehen bei den Schulen gut da, wir haben attraktive Schulen und Bildung ist uns wichtig“, sagten sowohl Kiemel als auch die Fraktionssprecher.

Schwieriges Jahr für Bibliothek

In ihrem Jahresbericht blickte Leiterin Heidi Schmidt auf ein schwieriges Jahr zurück. Bis Juni sei weitestgehend nur Click & Collect möglich gewesen, ab 15. Juni habe man wieder regulär öffnen können. Die Zahl der Veranstaltungen sei vor allem aufgrund der Pandemiebeschränkungen zurück gegangen auf 77. Man habe aber Ferienprogramm, die Deutschpreis-Verleihung und anderes durchführen können. Die Nutzung der Medien hat sich etwas verlagert auf Online-Medien wie E-Books und AV-Medien, pro Einwohner seien 2,3 Medien genützt worden. Kiemel sagte, der Zuspruch sei weiter gut, wichtig sei die Unterstützung des Fördervereins und das Engagement der Mitarbeiter.

Wir stehen bei den Schulen gut da.“

Armin Kiemel, Bürgermeister Abtsgmünd

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