Börse der Berufe und Branchen lockte

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Bei einigen Firmen gab es auch etwas zum Ausprobieren.
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44 Betriebe informierten Schülerinnen, Schüler und deren Eltern in der Friedrich-von-Keller-Schule über ihre Berufsbilder. Nach der Pandemie-Pause war das Interesse groß. Von

Abtsgmünd

Wie wichtig eine Ausbildungsbörse in diesen sich wandelnden Zeiten ist, zeigte neben der Zahl der beteiligten Betriebe auch die der Prominenz. Und die schon zur Eröffnung anwesende Zahl an Schülerinnen und Schüler und ihrer Eltern. Bundes- und Landtagsabgeordnete waren da, ebenso Landrat Dr. Joachim Bläse und Bürgermeister Armin Kiemel.

„Die Berufsbilder sind ständig im Wandel, es gibt jede Menge Neues, und da ist eine solche Präsenzveranstaltung durch nichts zu ersetzen“,  sagte Schulleiterin Nicole Rathgeb bei der Begrüßung zu ihrer ersten und der insgesamt achten Ausbildungs- und Berufsbörse Abtsgmünd (ABBA) in den Räumen der Friedrich-von-Keller-Schule. Bei dem wachsenden Mangel an Auszubildenden seien auch die Betriebe froh über die Gelegenheit, Schüler und Eltern zu informieren.

„Das ist eine tolle Ausstellung und eine tolle Leistung der Organisation“, sagte Bürgermeister Armin Kiemel. Bildung sei der Gemeinde wichtig, wie die Investitionen in die Friedrich-von-Keller-Schule zeigten. „Ihr seid die Zukunft, geht auf Ausbilder und Auszubildende zu und verschafft euch umfassenden Einblick“, forderte er die Schülerinnen und Schüler zur offensiven Berufswahl auf.

„Trotz aller Krisen ist der Blick in die Zukunft wichtig, die Berufswahl ist einfach eine extrem wichtige Entscheidung“, ergänzte Landrat Dr. Joachim Bläse. Die Berufsbilder würden sich extrem wandeln, „wir alle wissen nichts darüber, was sich dort getan hat und ständig tut“, sprach er auch die Eltern an. Denn  sie seien die wichtigsten Ratgeber für ihre Kinder bei der Berufswahl.

Große Branchenvielfalt

Vertreten waren Firmen aus  Industrie und Handwerk, Dienstleistung und Verwaltung, aus dem sozialen Bereich, verschiedene Innungen und viele weiterführende Schulen. Oft kamen die Schüler mit Auszubildenden und Ausbildungsleitern ins Gespräch, konnten sich direkt aus erster Hand über Ausbildung und Tätigkeiten informieren. Und sahen auch, wie sehr die Digitalisierung in fast allen Berufsbildern Einzug hält.

An einigen Ständen wurden dazu Filme oder von Azubis geschaffene Werkstücke gezeigt. Oftmals wurden auch erste Praktika verabredet.

 „Es ist einfach super, dass man hier so viel Auswahl an Berufen und Firmen hat“, sagte die 14-jährige Vivian. Und ihre Mutter bestätigt: „Hier hat man viele Unternehmen auf einer übersichtlichen Fläche und bekommt jederzeit Auskunft.“

Mehr Bilder online unter www.schwaepo.de

Die Bewirtung der Börse übernahmen Eltern und Schüler der Klasse 7c der Friedrich-von-Keller-Schule

Eine solche Präsenzveranstaltung ist durch nichts zu ersetzen.“

Nicole Rathgeb, Rektorin Friedrich-von-Keller-Schule
Landrat Dr. Joachim Bläse im Gespräch mit Azubis der Firma Kessler + Co.
An den Ständen entstanden schnell Gespräche zwischen Azubis und interessierten Schülern.
Bei der Firma Haag Bau konnten Interessierte erste Erfahrungen mit einem kleinen Bagger sammeln.
"Der Blick in die berufliche Zukunft bleibt sehr wichtig", sagte Landrat Dr. Joachim Bläse in seinem Grußwort zur Eröffnung der ABBA.

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