Corona-Impfaktion für rund 1000 Beschäftigte

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Coronaimpfung bei Kessler mit 156 Biontech-Dosen für die erste Impfrunde: (v.l.) Helferin Mechthilde Tiedemann, Betriebsarzt Karl-Heinz Tiedemann, Personalleiter Michael Zwirner, Apothekerin Andrea Benz sowie Jörn Oppenheim und Andreas Lenz vom Roten Kreuz.

Beim Achsenhersteller Kessler & Co. in Abtsgmünd läuft die Betriebsimpfaktion mit Biontech an.

Abtsgmünd. Mit 156 Dosen Biontech startete die Corona-Schutzimpfung bei Achsenhersteller Kessler & Co. in Abtsgmünd.

Stefan Fürst (40), Disponent aus dem Einkauf, bekam um 8.51 Uhr die erste Spritze von Hanna Harr, einer Krankenschwester im Ruhestand. „Im Impfzentrum habe ich keinen Termin bekommen, keine Chance“, sagt der Kessler-Mitarbeiter, „daher finde ich das Angebot hier echt gut.“

„Die Impfstoffampullen werden behandelt wie rohe Eier“, erklärt Apothekerin Andrea Benz von der Aalener Hofherrn Apotheke, die das Biontech geliefert hat. Sie hat sogar kleine grüne Schaumstoffmatten auf den Tisch gelegt, damit nichts passieren kann, wenn die Glasfläschchen bei der Vorbereitung doch mal runterfallen sollten. Der Impfstoff liegt im Kühlschrank, wird dann mit Kochsalzlösung aktiviert und sollte im Optimalfall binnen einer halben Stunde verimpft sein. „Die Dosen bleiben aber rund sechs Stunden stabil“, erklärt die Apothekerin. Für Jörn Oppenheim und Andreas Lenz vom Deutschen Roten Kreuz ist der Einsatz schon Routine: „Es werden jetzt gut 10 000 Dosen sein, die ich bereits aufgezogen habe“, sagt Oppenheim.

„Wir werden damit unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht. Wir wollen unsere Mitarbeiter so gut wie möglich vor Corona schützen. Bislang wurden wir von größeren Ausbrüchen zum Glück verschont“, sagt Personalleiter Michael Zwirner.

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