Der größte Pumptrack im Ostalbkreis

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Bürgermeister Armin Kiemel (rechts) und Planer Konrad Willar (4.v.re.) konnten zahlreiche Gäste zur offiziellen Eröffnung begrüßen.
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Der neue Pumptrack begeistert die jungen Nutzer, die Macher und den Bürgermeister. Der Standort bietet Vorteile auch für die benachbarten Schulen.

Abtsgmünd

Zahlreiche Gäste, vor allem potenzielle Nutzer, konnte Bürgermeister Armin Kiemel zur Eröffnung des „größten Pumptracks im Ostalbkreis“, begrüßen. Und tatsächlich ist auf dem Festplatz hinter der Kochertalmetropole eine eindrucksvolle Anlage entstanden.

Bereits 2018 hatte Kiemel in seinem Wahlkampfprospekt den Bau eines Pumptracks  angekündigt, um dem neuen Trendsport auch in der Gemeinde Raum zu bieten. „Es hat doch etwas gedauert, aber jetzt haben wir hier eine tolle Anlage bekommen“, sagte er. Mountainbike, BMX-Räder, Scooter, Tretroller, Skate- oder Longboards: Für jede Art von gängigen Rollsportgeräten ist diese Anlage nutzbar, ergänzte der Bürgermeister. Man habe sich im Gemeinderat für eine beständige, unterhaltsarme und pflegeleichte, und doch intensiv nutzbare Variante entschieden und die gesamte Strecke asphaltiert. Zudem habe man im Vorfeld erkannt, dass eine zu kleine Anlage schnell an Reiz verliert.

Die Anlage bietet auf rund 3500 Quadratmetern Rundkurse, Sprünge und Steilkurven. Asphaltiert sind rund 1350 Quadratmeter, rund 1800 Tonnen Schotter wurden eingebaut. Im Vorfeld wurden 3680 Tonnen Boden ausgebaggert und deponiert,  dafür wurden rund 155 000 Euro aufgewendet. Die Gesamtkosten für die Pumptrack-Anlage liegen bei rund 425 000 Euro.

„Der Standort ist absolut ideal, liegt er doch in der Nähe der Schulen und ist gut erreichbar“, sagte Kiemel weiter. Damit könne die Anlage auch in der Ganztagesbetreuung genutzt werden, zudem seien zahlreiche Parkplätze vorhanden. In unmittelbarer Nähe liegen Bolzplatz, Basketballfeld und Fahrradübungsplatz, im Gebäude nebenan entstehe bald ein Jugendzentrum.

Der Planer Konrad Willar aus Augsburg ergänzte, die Strecken enthalte Schwierigkeitsgrade für alle Leistungsklassen und sei sehr variationsreich gehalten. Zwei junge Könner, Leon und Luca aus Frankfurt, demonstrierten dann ihr Können auf der Strecke, bevor sich die zahlreichen anwesenden Schüler mit Rädern, Scootern und Rollern auf den Platz wagten. Leon und Luca, die für Willar immer wieder Pumptracks „testen“,  lobten die neue Anlage als variabel, sehr flüssig zu fahren und mit einer sehr guten Größe ausgestattet.

Nicole Rathgeb, Schulleiterin der Friedrich von Keller-Schule, lotete bei den Beiden schon mal aus, ob sie für eine Unterrichtseinheit in einer noch zu gründenden AG der Schule zu buchen seien. 

Begeistert von den Möglichkeiten zeigten sich die anwesenden Eltern und vor allem Schüler. „Einfach toll, das macht riesig Spaß und hat hier noch gefehlt“, sagte Levin, 14 Jahre alt und mit dem Mountainbike unterwegs. Ebenso sah es Sandro, der mit dem Roller über die Strecke flitzte. „Absicht erfüllt“, freute sich der Bürgermeister beim Blick über die Strecke.

Es hat doch etwas gedauert, aber jetzt haben wir hier eine tolle Anlage bekommen.“

Armin Kiemel, Bürgermeister
Natürlich wurde die Strecke auch gleich genützt.
Jede Menge Spaß bietet der neue Pumptrack in Abtsgmünd.
Für alle Leistungsniveaus sind Strecken vorhanden.
Luca (links) und Leon aus Frankfurt zeigten zur Eröffnung ihr Können.
Bürgermeister Armin Kiemel (2.v.li.) und Planer Konrad Willar (links) konnten zahlreiche Gäste zur offiziellen Eröffnung begrüßen.

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