Die Brache in Abtsgmünds Mitte soll verschwinden

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Auf dieser Freifläche zwischen Hauptstraße (rechts) und Burrlesgasse plant die Gemeindeverwaltung Abtsgmünd Mehrfamilienhäuser.
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Das Angstenberger-Areal soll bebaut werden. Bereits 2014 wurden die Häuser dort abgerissen.

Abtsgmünd.  Die Planungen für eine neue Bebauung auf dem sogenannten Angstenberger-Areal in Abtsgmünd laufen. Damit soll die lange brachliegende Freifläche zwischen Hauptstraße und Burrlesgasse im Rahmen des Sanierungsprojekts Ortsmitte Nord einer neuen Nutzung zugeführt werden.

Im Jahr 2014 bereits waren die vier dort stehenden, teils sehr alten Häuser abgerissen worden, unter anderem das 1908 erbaute Haus Angstenberger. Seitdem lag die Fläche mitten im Ort brach. Das vom Gemeinderat beauftragte Architekturbüro hat nun Entwürfe erarbeitet, die eigentlich auch schon in einer Klausur Ende vergangenen Jahres dem Gemeinderat hätten vorgestellt und dort dann diskutiert werden sollen, wie Bürgermeister Armin Kiemel auf SchwäPo-Anfrage sagt. „Aber wegen Corona musste diese verschoben werden.“

Entstehen sollen dort Wohnungen und Gewerberäume, wie Kiemel sagt. Auch eine Tiefgarage könne man sich vorstellen. „Aber die endgültige Nutzung wollen wir zeitnah, sobald eben möglich, im Gemeinderat intensiv diskutieren, denn sie soll eine nachhaltige Nutzung werden, die Bebauung ein weiteres Beispiel für zukunftsfähiges Bauen in der Gemeinde“, ergänzt Kiemel.

Beispielsweise müsse auch die Art der Energiegewinnung und -versorgung diskutiert werden. Da das Gebiet als Sanierungsgebiet ausgewiesen ist, gebe es auch eine Förderung vom Land für die Maßnahmen. Man habe mit dieser Fläche eine attraktive Lage im Ort, die vielfältig genutzt werden könne und zentral liege, sagt der Bürgermeister.

⋌Jürgen Eschenhorn

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