Ein neues Fahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr

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Bürgermeister Armin Kiemel
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Die Abteilung Untergröningen der Freiwilligen Feuerwehr Abtsgmünd soll aufgerüstet werden.

Abtsgmünd. Feuerwehrkommandant Holger Schmid und der Untergröninger Abteilungskommandant Oliver Schön können sich schon mal in Vorfreude üben: Der Gemeinderat hat einstimmig dem Beschlussantrag für die Beschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs LF 10 für die Abteilung Untergröningen zugestimmt.

Die Gemeindeverwaltung wurde beauftragt, einen entsprechenden Zuschussantrag zu stellen. Das alte Löschfahrzeug (LF) 8 sei über 30 Jahre alt und eine Ersatzbeschaffung sei dringend nötig, betonten Schmid und Schön unisono. Die Ausstattung sei kompatibel und so könnten auch die übrigen Feuerwehrabteilungen der Gemeinde Abtsgmünd aus der Anschaffung profitieren, wurde auf Nachfrage von Egon Ocker betont.

Hochzufrieden über den anstehenden Neuerwerb zeigte sich Untergröningens Ortsvorsteher Thomas Bacher. Der Abtsgmünder Bürgermeister Armin Kiemel betonte, dass auch der Kreisbrandmeister Otto Feil die Neuanschaffung befürworte.

Die Beschaffungskosten für das neue Fahrzeug belaufen sich auf rund 390 000 Euro. Ein Zuschuss in Höhe von 92 000 Euro wird erwartet. Der Ortschaftsrat Untergröningen hatte die Beschaffung bereits befürwortet.

Der Gemeinderat hat in der jüngsten Sitzung auch der Erneuerung des Servers und der Umstellung des Prozessleitsystems auf der Kläranlage zugestimmt. Der Auftrag ging an die Firma Stoll, Prozessleittechnik, in Eschach zum Angebotspreis von 327 119 Euro.

Ein dringender Appell

In der Sitzung riefen Bürgermeister Armin Kiemel und Gemeinderätin Maria Büker dringend zum Impfen auf. „Impfungen sind der elementare Teil, um die vierte Welle zu brechen“, erklärte der Bürgermeister.

Derzeit seien circa 95 Bürgerinnen und Bürger infiziert, etwa 90 Prozent davon seien nicht geimpft.

1200 Menschen seien bereits von sechs Teams in der Kochertal-Metropole geimpft worden. Vor Weihnachten, so Kiemel, würden weitere Impftermine angeboten. Der Bürgermeister bat die Bevölkerung, sich über ein Modul auf der Homepage der Gemeinde einen Impftermin zu reservieren.

Keine Anmeldung per Telefon

Die Telefondrähte im Rathaus liefen bezüglich der Impftermine heiß, berichtete der Bürgermeister. Künftig werde man eine telefonische Anmeldung nicht mehr anbieten.

Für die Seniorinnen und Senioren, die keinen Computer, beziehungsweise kein Internet zur Verfügung hätten oder in der Bedienung nicht geübt seien, sei dies schwierig, zeigte sich Gemeinderätin Miriam Balle besorgt. Man solle doch wenigstens für die älteren Menschen die telefonische Impfanmeldung offenhalten.

Die Corona-Pandemie verlange von allen Bürgerinnen und Bürgern Solidarität. „Solidarität und Zusammenhalt sind der Kitt der Gesellschaft“, fügte Maria Büker hinzu. „Wenn dies jetzt nicht beherzigt wird, dann gehen wir alle unter“, meinte Büker überzeugt.

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