Jetzt zehn Infizierte

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Symbolbild:Pixabay

Bürgermeister berichtet über Auswirkungen in Abtsgmünd.

Abtsgmünd. Bürgermeister Armin Kiemel berichtete dem Verwaltungsausschuss über die bisherigen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gesamtgemeinde. Insgesamt gab es seit Beginn der Pandemie 142 Infizierte in der Gesamtgemeinde, dazu 326 Menschen, die als Kontakte in Quarantäne mussten.

"Es gab auch richtig schwere Fälle, aber auch viele, die keine Symptome zeigten", sagte er. "Aktuell haben wir zehn Infizierte und weitere 19, die als Erstkontakt gelten und sich in Quarantäne befinden."

Insgesamt zeigte er sich zufrieden mit den Auswirkungen der Beschränkungen des täglichen Lebens: "Die Zahlen sinken, bei uns und im ganzen Land." Es habe in der Gemeinde bisher 114 Reiserückkehrer aus Risikogebieten gegeben, die vorübergehend in häusliche Quarantäne gemusst hätten. "Und das verfolgen und kontrollieren wir auch", sagte der Bürgermeister. Die Leiterin des Ordnungsamtes, Daniela Ott, und ihre Mitarbeiter, erkundigen sich aber auch bei den von Covid-19-Betroffenen und beraten sie zu notwendigen Maßnahmen, wie Kiemel ergänzte. Gemeinderat Armin Friedrich berichtete, dass er einige positive Stimmen zu dieser Unterstützung der Verwaltung bekommen habe.

Erfreulich sei vor allem, dass noch keine Erkrankungen in Senioreneinrichtungen und den Kitas aufgetreten seien. Die Nachfrage nach Notbetreuung in den Kitas sei gestiegen im zweiten Lockdown. Im Kinderhaus betrage der Anteil derzeit über 50 Prozent aller Kinder. Die Kitagebühren habe die Gemeinde komplett eingezogen, eine Regelung für Kinder, die derzeit kein Angebot nützen, müsse noch gefunden werden. Man hoffe auf Unterstützung vom Land.

"Diese Pandemie wird uns noch eine Zeit lang beschäftigen, hoffen wir, dass die Impfungen bald reibungslos laufen", schloss der Bürgermeister.

je

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