Lebensqualität weiter optimieren

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Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen in den Ausaal der Kochertal-Metropole
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Auftaktveranstaltung zu „Lebenswerter Ostalbkreis“ in der Abtsgmünder Kochertal-Metropole. Was kann die Gemeinde Abtsgmünd aktiv dazu tun?

Abtsgmünd

Der Ostalbkreis ist schon heute sehr lebenswert, keine Frage. Das wurde auch am Mittwoch in der Kochertal-Metropole in Abtsgmünd deutlich, wo das Pilotprojekt „Lebenswerter Ostalbkreis“ stattgefunden hat.

Landrat Dr. Joachim Bläse und Bürgermeister Armin Kiemel freuten sich, dass es nach zwei coronabedingten Verschiebungen endlich losgehen konnte. Ziel der Veranstaltung sei es, den Bedarf der Gemeinde im Bereich Gesundheit und Lebensqualität zu ermitteln, um daraus Maßnahmen abzuleiten, wo Bedarfe auftauchen und nachgebessert werden muss. „Das Thema Gesundheit ist ganz zentral im Ostalbkreis“, so Bläse. Er ergänzte, dass eine lebenswerte Gemeinde von vielen Faktoren abhänge.

Dass Abtsgmünd schon viele Entwicklungspläne auf den Weg gebracht habe und man sehr gut bei der Aufstellung der Standortfaktoren sei, zeigte Bürgermeister Kiemel auf. „Man muss das Ohr am Bürger haben, denn man kann sich immer noch verbessern, so der Schultes.

Was es mit dem Pilotprojekt auf sich hat und welchen Nutzen die Gemeinde Abtsgmünd, aber auch der Ostalbkreis, daraus ziehen kann, erläuterte Diana Kiemel, Beauftragte für Kommunale Gesundheitskonferenz und -planung beim Geschäftsbereich Gesundheit im Landratsamt.

Eine gemeinsame Reflexion mit den Bürgerinnen und Bürgern sei das Ziel des Projekts, um möglichst lange eine zufriedenstellende Lebensqualität und ein gesundes, generationenfreundliches Leben zu ermöglichen. Prüfen, verbessern, planen und umsetzen sei die Herangehensweise, so Diana Kieme.

Was ist schon gut, wo besteht Handlungsbedarf in Abtsgmünd? Solche Fragen, die ein Lenkungskreis im Vorfeld herausgestellt hat und die mittels Powerpoint am Mittwoch dargestellt wurden, betreffen nicht nur die Gesundheit als solche, sondern das Zusammenleben, die Infrastruktur und das Gemeinwohl. Auch die Mobilität im Ort für Jung und Alt, der öffentliche Personennahverkehr und viele weitere Dinge, die das Miteinander in allen Bereichen betreffen, werden beleuchtet.

Im Anschluss an die Ausführungen bestand in der Kochertal-Metropole die Möglichkeit, sich aktiv an fünf Thementischen auszutauschen und seine Belange, Wünsche und Anregungen zu Papier zu bringen. Kinder und Familie standen ebenso zur Diskussion wie Barrierefreiheit, ärztliche Versorgung, Mobilität und Natur. Drei der fünf Tische konnten im Wechsel, nach jeweils 15 Minuten, besucht und am Ende mit grünen und roten Aufklebern, entsprechend der persönlichen Wichtigkeit, markiert werden.

Die so entstandenen Plakate gehen anschließend in die Lenkungsgruppe, wo man sich erneut zusammensetzt, um die Ergebnisse zu reflektieren, und je nach Möglichkeit Lösungen und Optimierungen für die Gemeinde herausarbeitet.

Man muss das Ohr am Bürger haben.“

Armin Kiemel, Bürgermeister

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