Pflegeheim mit 30 Plätzen in Abtsgmünd geplant

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Auf der freien Fläche im Vordergrund möchte die Stiftung Haus Lindenhof ein Pflegeheim mit 30 Plätzen bauen.
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Wie die Stiftung Haus Lindenhof die Seniorenbetreuung verbessern will und was daneben noch auf der Tagesordnung stand.

Abtsgmünd. In der jüngsten Sitzung des Technischen Ausschusses stand eine ganze Reihe von Baugesuchen auf der Tagesordnung. Unter anderem wurde das Baugesuch der Stiftung Haus Lindenhof für ein Pflegeheim im Hallgarten vorgestellt.

Seniorenbetreuung: Die Stiftung Haus Lindenhof plant auf dem noch freien GrundstückHallgarten 6, hinter der neuen Sozialstation und der Best-Age-Care-Wohnanlage, ein Pflegeheim mit 30 Plätzen, wie Annegret Glombik, Leiterin des Amts für Bauverwaltung, erläuterte. Das Gebäude wird zwei Geschosse haben und zum Teil unterkellert. Jedes Zimmer hat eine Fläche von 17,7 Quadratmeter, die Zimmer sind auf beide Geschosse verteilt. Hinzu kommen Gemeinschafts-, Sanitär-, Büro- und Lagerräume, im Keller vor allem Technik- und Lagerräume. Im Erdgeschoss wird eine große Gemeinschaftsterrasse angegliedert. Für das Gebäude ist ein Pultdach vorgesehen. Maria-Elisabeth Büker (SPD) schlug die Prüfung einer PV-Anlage auf dem Dach vor, was Bürgermeister Armin Kiemel zusagte. „Dieses Heim wird die Abrundung der Seniorenbetreuung in unserer Gemeinde“, sagte Kiemel. Der Ausschuss empfahl dem GR die Zustimmung.

Umfahrung Untergröningen: Der Teilort soll in den nächsten Jahren eine Teilumfahrung erhalten, die östlich herumführt. Dazu müssen zwei Brücken über den Kocher neu gebaut werden und vorab Abwasser- und Kanalrohre neu verlegt werden, sowie im gleichen Zug Leerrohre für unter anderem Breitbandversorgung verlegt und einige Wasserleitungen ersetzt werden. Dies alles unter dem Kocher hindurch. Dazu wird ein neues Regenüberlaufbecken mit einer Pumpstation entstehen, die Gemeinde muss auch einige der Straßenarbeiten erledigen, für einige der angeführten Arbeiten in Vorleistung treten. Für die Leerrohr- und Kanalbauarbeiten hat die Firma Eichele ein Angebot über rund 1,1 Millionen Euro abgegeben, rund 1,4 Millionen hatte die Gemeinde eingeplant. Der Ausschuss empfahl dem GR, das Angebot so anzunehmen. Fertig sein sollen die Arbeiten auch am Regenüberlauf im Sommer 2023.

Sanierung Schule: Architekt Mathis Tröster erläuterte dem Ausschuss die Ergebnisse der Submission für den letzten Block der Sanierung der Friedrich-von-Keller-Schule. Von Juni bis zum Ende der Sommerferien sollen im Abschnitt 4c noch Abbruch-, Trockenbau-, Bodenbelags- und Malerarbeiten erfolgen sowie Holz- und Brandschutztüren eingesetzt werden. Die Gesamtkosten für diesen Abschnitt liegen bei rund 364 000 Euro, etwa 25 000 Euro unter der eingeplanten Summe. Kiemel sagte, man sei froh, dann nach sechs Jahren fertig zu sein, und ein modernes Schulgebäude zu haben. Dem schloss sich Rektorin Nicole Rathgeb an. Der TA empfahl dem GR die Zustimmung.

Am Donnerstag wird der Gemeinderat unter anderem über diese Vorhaben beschließen.

 

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