Rohbau der Sozialstation Abtsgmünd steht

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Bauleiter Roland Mattmann führte Andrea Apprich, Armin Kiemel und Josef Vogelmann (von links) durch den Rohbau im Hallgarten.

Im Hallgarten entstehen 26 Wohnungen und ein Pflegeheim.

Abtsgmünd. Aktuell entsteht im Hallgarten in zentraler Lage von Abtsgmünd auf fast 7 000 Quadratmetern ein neues Areal für die Seniorenbetreuung. Die Sozialstation Abtsgmünd begann als erste Einrichtung mit dem Bau ihres neuen Verwaltungsgebäudes. Die Firma best age care und die Stiftung Haus Lindenhof werden bald nachziehen.

2019 begann die Gemeinde Abtsgmünd mit der Erschließung von drei großen Bauplätzen im Hallgarten. Dort werden nun in naher Zukunft ein neues Verwaltungsgebäude der Sozialstation Abtsgmünd, 26 betreute Wohnungen der Firma best age care und ein zweites Pflegeheim der Stiftung Haus Lindenhof entstehen.

Der Erschließung waren längere Grundstücksverhandlungen vorausgegangen bis die Gemeinde Ende 2017 schließlich die große Baulücke in der westlichen Ortsmitte erwerben konnte und 2018 den Bebauungsplan vom Gemeinderat entsprechend ändern ließ. Nach dem Abbruch von drei Gebäuden konnte 2019 mit den Erschließungsarbeiten für eine Stichstraße mit Wendeplatte, einem Gehweg und den Versorgungsleitungen für rund 250 000 Euro begonnen werden.

Nach dem Spatenstich für das neue Verwaltungsgebäude der Sozialstation Abtsgmünd am 7. September 2020 steht nun der veredelte Rohbau. Aktuell sind zahlreiche Firmen dabei, die Räumlichkeiten des dreigeschossigen Gebäudes auszubauen. Auf ein Richtfest musste aufgrund der Pandemie leider verzichtet werden.

Dennoch ließ es sich Bürgermeister Armin Kiemel nicht nehmen, die Baustelle der Sozialstation zu besichtigen. Am vergangenen Montag ließ er sich zusammen mit den Geschäftsführern der Sozialstation, Andrea Apprich und Josef Vogelmann, von Bauleiter Roland Mattmann durch das Gebäude führen. Der Neubau auf dem rund 2 000 Quadratmeter großen Baugrundstück beinhaltet im Erdgeschoss neben mehreren Verwaltungsbüros unter anderem eine Begegnungsstätte und einen Pausen- und Aufenthaltsraum für die Pflegekräfte sowie drei Mitarbeiterwohnungen und weitere Büros im Obergeschoss.

Insgesamt lässt sich das Gebäude in vier unterschiedliche, räumlich getrennte Bereiche aufteilen: der Begegnungstreff, der durch einen Zuschuss vom Deutschen Hilfswerk ermöglicht wird, der Demenz- und Hospizbereich, der Verwaltungsbereich mit Büros und Beratungsräumen sowie die drei etwa 75 Quadratmeter großen Wohnungen. Zusätzlich wird es eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie Parkplätze mit Elektroladestationen für die Mitarbeiterinnen geben. Die Baumaßnahme liegt derzeit sowohl im Kostenrahmen als auch im Zeitplan, der die Fertigstellung bis Ende des Jahres vorsieht. Die Rohbauarbeiten werden von der Firma Stegmaier aus Hüttlingen vorgenommen.

1973 wurde die Sozialstation Abtsgmünd mit gerade einmal drei Mitarbeitern in den Räumlichkeiten des ehemaligen Krankenhauses am Meisenberg gegründet. Aufgrund des stetigen Wachstums entstand 1998 in enger Zusammenarbeit mit der Stiftung Haus Lindenhof das Pflegeheim St. Lukas und betreute Wohnungen am östlichen Ende der Hallgartenstraße unter einem Dach. Da sich die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mittlerweile auf 70 erhöht hat, war eine Erweiterung dringend notwendig. Daher bekommen sie nun in unmittelbarer Nähe zum St. Lukas eine neue Heimat. Träger der Sozialstation Abtsgmünd sind elf katholische Kirchengemeinden mit einem Einzugsgebiet von rund 36 000 Einwohnern.

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