Sex, Drugs and Kartentricks

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Der Magier Christopher Köhler begeisterte in Abtsgmünd sein Publikum.

Der Magier Christopher Köhler begeisterte das Abtsgmünder Publikum.

Abtsgmünd. Christoph Köhler, der „Bad Boy“ der deutschen Zauberszene, präsentierte ein magisches, mitreisendes und unterhaltsames Programm in der Abtsgmünder Zehntscheuer.

In seinem Jubiläumsprogramm „Sex, Drugs & Kartentricks“ vermischte er die Grenzen zwischen Magie und Realität. Ob mit Rasierklingen, Paintball-Pistolen, Nägeln oder unzähligen Glasscherben - mit allem konnte Köhler sein Publikum begeistern. Es blieb aber die Frage zurück: Wie macht er das bloß? Und warum?

Seine Show ist definitiv nichts für schwache Nerven. Am liebsten zeige er Tricks der ekelhaften Art, so der Magier. Köhler startete sein Programm mit dem allseits bekannten Kinderspiel „Galgenmännchen“, nur, dass er selbst am Galgen hing. In Windeseile folgte schon der nächste Trick. Der Magier verschluckte einen Faden und zog ihn aus seinem Auge wieder heraus. Immer wieder warnte er das Publikum vor seinen schockierenden Darbietungen und erläuterte den schnellsten Weg zum Notausgang. Gezielt schlug sich der Zauberer mit ein paar Hammerschlägen einen langen Nagel in die Nase. Eine Zuschauerin durfte ihn wieder entfernen und als Andenken behalten.

Zum Kohlensäure-Roulette mit diversen Cola-Dosen, davon eine geschüttelt, lud er eine Dame aus dem Publikum ein, sich abwechselnd mit ihm eine Dose auszusuchen, die er dann öffnete. Sicherheitshalber trugen die beiden Regenponchos. Schon das Anziehen der Ponchos brachte das Publikum zum Kreischen. Selbstverständlich blieb die geschüttelte Dose bis zum Schluss verschlossen. Spannung und Staunen erzeugte der Magier, als er fünf einzelne Rasierklingen verschluckte und sie anschließend an einem Faden zusammengeknotet wieder aus dem Mund zog. Verblüffen konnte er das Publikum auch mit einer Voodoo- Puppe und deren besonderen Fähigkeiten. Blitzschnell folgten einige seiner Lieblingskartentricks. Ganz still wurde es plötzlich in der Zehntscheuer, als Christopher Köhler einen Zuschauer bat, ihm eine Kugel aus der Paintball-Pistole aus nächster Nähe direkt ins Gesicht zu feuern. Gekonnt fing er die Kugel mit seinen Zähen auf.

Zum Abschluss des fesselnden Abendprogramms befreite sich Christopher Köhler aus eigener Kraft aus einer Zwangsjacke in nur zwei Minuten. Wofür der weltberühmte Zauberer Harry Houdini immerhin ganze vier Minuten benötigte.

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