Wie weiße und graue Flecken in Abtsgmünd beseitigt werden sollen

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Die Verwaltung will graue und weiße Flecken in Abtsgmünd beseitigen.

Die Gemeindeverwaltung plant den flächendeckenden Ausbau von Breitband.

Abtsgmünd. Umschwung in Sachen Breitbandausbau: Ursprünglich hatte der Gemeinderat im September 2017 beschlossen, für die Herstellung der Breitbandhausanschlüsse eine Pauschale zu erheben. Jetzt haben sich die Fördervoraussetzungen für das Graue-Flecken-Programm dahingehend geändert, dass der Ausbau bis an die Netzabschlussdose des Endkunden mit 90 Prozent gefördert werden kann. Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung entschieden, die 2017 beschlossene Hausanschlusspauschale nicht anzuwenden und somit die Hausanschlüsse ohne private Kostenbeteiligung herzustellen. Bürgermeister Armin Kiemel zeigte sich erfreut, dass Bund, Land und Kommunen nun massiv in Breitband investieren, damit gerade der ländliche Raum digital nicht abgehängt werde. „Jeder Haushalt soll einen Breitbandanschluss bekommen“, so Kiemel. Für die Hausbesitzer fielen keine Kosten für den Glasfaser-Kabelanschluss an. Im kommenden Jahr sollen etwa vier Millionen Euro in Breitband investiert werden. „Die Bevölkerung hat große Erwartungen, es muss jetzt los gehen“, meinte Robert Kruger. Man möge doch die Bürgerinnen und Bürger über die Vorgehensweise informieren, auch im Kocher-Lein-Boten, bat Maria Büker. Kiemel bat um Verständnis, dass diese Großmaßnahme nicht von heute auf morgen zu erledigen sei. Schließlich spreche man von 1000 Hausanschlüssen plus X. Bei anstehenden Straßensanierungen wolle man künftig mit Argusaugen darauf achten, „dass komplett inklusive Breitband verlegt wird“. ls

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