Bergwacht rettet Radfahrer

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DRK Rettungsdienst und Bergwacht Aalen arbeiten beim Einsatz Hand in Hand.

Mann stützt am Waldrand. Die Retter gelangen nicht mit einem Fahrzeug direkt zum Einsatzort. Wie die DRK Bergwacht Aalen das Problem löst und wie der Verletzte gerettet wird.

Abtsgmünd-Leinroden

Die ehrenamtlichen Bergretter der Bergwacht Aalen wurden an diesem Mittwochmorgen nach Leinroden zu einem am Waldrand gestürzten Radfahrer gerufen. Eine Fußgängerbrücke über die Lein verhinderte die direkte Anfahrt des Rettungsdienstes, diese Brücke erwies sich aber auch für die Bergwachtler als kleine Besonderheit. Durch das Herbstlaub und die Feuchtigkeit war die Holzbrücke mit ihren Steigungen extrem rutschig.

Während der Rettungsdienst den Verletzten versorgte und mit Hilfe der Bergwacht zur Straße transportierte, baute ein zweites Team unter Leitung von Einsatzkoordinator Daniel Bux an der Brücke eine Seilsicherung auf. „Am Tag zuvor wurden wir zu einem Einsatz nach Wöllstein gerufen, da war eine Person gestürzten“, sagt Florian Funk, Leiter der DRK Bergwacht Aalen. Dank der Unterstützung einzelner Arbeitgeber sei es möglich, während der Arbeitszeit diese Einsätze zu meistern. Funk erinnert an einen Übungsabend dieser Tage mit acht neuen Bergwachtanwärter zum Thema Ablauf und Einsatzmaterial. Hier sei das jetzt benötigte Material zum Einsatz gekommen.

Mit der Gebrigstrage gelingt es den Rettern, den verletzten Radfahrer über die Leinbrücke zu transportieren.

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