BI kritisiert Bürgermeister und Gemeinderat und fordert mehr Schutz

+
Der Einfluss des Fülgenbachs (links) in den Schlierbach hinter dem Haus der Heimatliebe überflutet einen Spazierweg. Eigentlich nützt er hier ein Rohr.

Laut BI setze die Gemeinde nur das nötigste um. Was aus Sicht der BI nötige Maßnahmen sind.

Hüttlingen-Niederalfingen. Dauerthema Hochwasserschutz: In einer Presseerklärung kritisieren der Vorsitzende der BI „Hochwasserschutz sofort“, Anton Hügler und BI-Sprecher Wilhelm Hammer, dass die von Bürgermeister und Gemeinderat Hüttlingen vorgelegten Maßnahmen zum Hochwasserschutz nicht ausreichen würden. Umfassender Schutz koste rund drei Millionen Euro, doch die Gemeinde wolle dies nicht ausgeben. Zudem bezweifelt die BI, dass nach dem Erörterungstermin die Betroffenen ihre Widersprüche aus dem Planfeststellungsverfahren zurückziehen würden.

Die BI fordert als Maßnahmen eine Verkleinerung des Thyssendurchlass, Erhöhung des Ringdamms um mindestens 50 Zentimeter, eine bauliche Optimierung der Schlierbachmündung sowie eine Optimierung der L 1075 in der Senke zwischen Neuler und Bronnen im Rahmen der geplanten Straßenerneuerung 2023. Konkret soll nach Wunsch der BI dort der Straßenkörper um mindestens 1,5 Meter angehoben und der Schlierbach-Durchfluss verkleinert werden, damit bereits dort eine Rückstauwirkung erzielt werden kann.

Der Schutz von Menschenleben dürfe nicht an Haushaltsmitteln oder fehlenden Zuschüssen oder anderen fiskalischen Zwängen scheitern, so Hügler.

Zurück zur Übersicht: Kochertal

Kommentare