DRK nimmt Abtsgmünder Rettungswache in Betrieb

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Das DRK ist die erste Organisation, die die Abtsgmünder Rettungswache bezogen hat.

Abtsgmünd. Das DRK Aalen hat die neue Rettungswache im Rettungszentrum Abtsgmünd in Betrieb genommen. Ab sofort wird diese an 24 Stunden, sieben Tage die Woche mit Notfallsanitätern und tagsüber zusätzlich mit einem Notarzt im Bereitschaftsdienst besetzt sein. Rechnerisch 14 Vollzeitkräfte sind notwendig, um die Rettungswache rund um die Uhr betreuen zu können.

Das DRK Aalen ist damit die erste der drei Blaulichtorganisationen, die das Rettungszentrum Abtsgmünd beziehen konnte. Durch die Modul-Bauweise war es möglich, das Gebäude innerhalb nur weniger Monate fertigzustellen. Das Gebäude beherbergt im linken Teil hauptamtliches Rettungspersonal des DRK Aalen und im rechten Teil die ehrenamtlichen Helfer des Ortsvereins Abtsgmünd.

Das DRK befindet sich im Westen des rund 7300 Quadratmeter großen Baugrundstückes auf einer Grundfläche von über 430 Quadratmeter und beinhaltet insgesamt vier Fahrzeugboxen mit Technik- und Lagerräumen im Erdgeschoss sowie Büro-, Sozial- und Sanitärräume im 1. Stock. Zwei Garagen sind für die hauptamtlichen Profis reserviert und werden mit einem Rettungswagen und einem Notfalleinsatzfahrzeug belegt sein. Die Ehrenamtlichen der Ortsgruppe erhalten die anderen zwei Boxen. Eine für den vorhandenen Krankentransportwagen und eine Garage für einen späteren Mannschaftstransportwagen.

Bürgermeister Armin Kiemel zeigt sich bei seinem Besuch hocherfreut über die neuen und modernen Räume.

Dr. Eberhard Schwerdtner, Vorsitzender des DRK Kreisverbands Aalen, lobte das Engagement der Gemeinde und hob die positive Entwicklung des Ortsvereins hervor. Er bedauerte, dass die geplante Einweihung am 8. Mai, dem Weltrotkreuztag, coronabedingt leider ausfalle. Die offizielle Einweihungsfeier für das gesamte Abtsgmünder Rettungszentrum mit Feuerwehr, Polizei und DRK soll, vorbehaltlich Corona, am ersten Juliwochenende stattfinden. Denn auch der Rest des Rettungszentrums nimmt immer weiter Gestalt an. Ende Mai soll das gemeinsame Gebäude von Feuerwehr und Polizei bezugsfertig sein.

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