Eine Fläche für „Tiny Houses“

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Die Lage des neuen Baugebiets. Grafik:stepmap/bo

Im „Heilgenwiesen-Süd II“ sollen 21 Einfamilienhäuser und sechs Kleinsthäuser entstehen.

Hüttlingen. Der Bebauungsplan „Heilgenwiesen-Süd II“ ist in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Hüttlingen beraten worden. Etliche Interessierte aus der Bürgerschaft fanden sich dazu im „Forum“ ein.

Am südlichen Ortsausgang in Richtung Wasseralfingen beziehungsweise zur Auffahrt auf die B 19 (Aalener Westumgehung) soll es auf einer Fläche von 2,4 Hektar Platz für 21 Einfamilienhäuser geben.

Außerdem sollen am Ostrand des kleinen Baugebietes auch kleinere Flächen für sechs „Tiny Houses“ ausgewiesen werden. Das sind Kleinsthäuser, die für deutlich weniger Geld errichtet werden können und die bundesweit unter Bauherren zunehmend in Mode kommen.

In Hüttlingen entsteht kreisweit die erste „Tiny House“-Siedlung. Die dafür vorgesehenen Grundstücke sind 390 bis 454 Quadratmeter groß. Joachim Zorn vom Ellwanger Büro „stadtlandingenieure“ stellte die Planung vor, die Bürgermeister Günter Ensle als „ausgereift auch in ökologischer Hinsicht“ bezeichnete.

So sollen Schottergärten verboten sein und ausschließlich einheimische Gehölze gepflanzt werden dürfen (keine Thujahecken). Ensle berichtete, es hätten sich vier Mal so viele Interessenten gemeldet, wie es Bauplätze gebe. Bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung der Gemeinde am 15. Juni soll die Planung ebenfalls vorgestellt werden. mam

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