„Eine krasse Erfahrung“

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Beim Aktionstag stand für Lehrlinge von Kessler & Co. im Fahrsimulator plötzlich alles Kopf.

Aktionstag Lehrlinge von Kessler & Co. in Abtsgmünd setzen sich mit einer „Rauschbrille“ ans Steuer eines Autos.

Abtsgmünd. Das war keine alltägliche Übung für die Lehrlinge von Kessler & Co. in Abtsgmünd. Bei einem Aktionstag stand plötzlich alles Kopf. Mit Simulatoren wurde den Auszubildenden drastisch vor Augen geführt, was passieren kann, wenn man sich alkoholisiert ins Auto und ans Steuer setzt.

In dem Fahrsimulator vom Typ „VW ID 3“ waren die Teilnehmer erst nüchtern unterwegs. Dann wurde über eine „Rauschbrille“ eingespielt, wie drastisch sich 0,8 Promille auf die Reaktionszeit und das Sichtfeld eines Fahrers auswirken. Das Unfallrisiko nach Alkoholkonsum ist hoch. Das zeigten die beeindruckenden Erfahrungen im Überschlag – und Aufprallsimulator – und das bei „nur“ 15 Kilometer pro Stunde.

Bei der Aktion wurde auch eindrücklich gezeigt, wie wichtig ein Sicherheitsgurt ist, um einen schweren Unfall überleben zu können. Die Auszubildenden trainierten zudem, wie man aus einem Auto wieder herauskommt, das beim Crash auf dem Dach gelandet ist.

Zu den Stationen im Werk von Kessler gehörten auch eine große digitale Bildwand, an der man Lichter ausdrücken musste. Durch einen Parcours musste man ebenfalls mit Rauschbrille und simulierten 0,8 Promille laufen. „Das war eine krasse Erfahrung. Viele unterschätzen die schnelle Wirkung von Alkohol. Ich fahre dann garantiert nicht los.“, berichtete ein Kessler-Lehrling.

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