Förderung nicht fix

Wie es am Roten Haus an der Schule in Hüttlingen nun weitergeht.

Hüttlingen. Bürgermeister Günter Ensle musste den Punkt „Anbau Rotes Haus“ der Alemannenschule von der Tagesordnung nehmen. Im März hatte der Gemeinderat den Ausschreibungsbeschluss für den Anbau drei neuen Klassenzimmern und einem Aufzug gefasst und das Büro Walterarchitektur mit Erstellung des Baugesuchs, der Ausschreibung und der endgültigen Planung beauftragt.

Die Submission fand bereits statt, die Rohbauarbeiten sollten Ende September beginnen. Die veranschlagten Kosten für alle sieben Gewerke liegen bei rund 822 000 Euro. „Wir können aber nicht bauen ohne Zuschüsse“, sagte Ensle, und berichtete, dass er wegen fehlender Zusagen einen Brief an das Kultusministerium geschrieben hatte. Nach den bisher gültigen Richtlinien hätten geförderte Maßnahmen bis zum 30. Juni 2021 begonnen werden. Diese Frist sollte aber nach Gesprächen zwischen Bund und Land verlängert werden. Das Kultusministerium hatte Ensle geantwortet, dass zwar die Förderung verlängert worden sei bis Ende diesen Jahres, eine endgültige Frist für den Beginn der Maßnahme noch nicht festgelegt sei und eine Förderung der in Hüttlingen geplanten Maßnahmen noch nicht zugesagt werde.

Das bedeute, dass die Ausschreibung zurück genommen werden müsse, bis die Richtlinien neu festgelegt seien, wie Ensle sagte.

Der Vorteil sei, dass alle Planungen fertig seien. Auch die Finanzierung sei beschlossen, Haushaltsmittel aus diesem Jahr könnten in 2023 verwendet werden. Man müsse aber bis 2026 gesetzlich vorgeschrieben mit allen Maßnahmen zur Schaffung einer Ganztagsschule fertig sein. Beide Fraktionssprecher, Maria Harsch-Bauer (CDU/Aktive Bürger) und Herbert Wanner (Bürgerliste) bedauerten das, pflichteten Ensle aber bei. ⋌je

Zurück zur Übersicht: Kochertal

Kommentare