Gelungener Badespaß trotz Corona

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Ein Höhepunkt der diesjährigen Saison im Naturerlebnisbad war die "KUlturbühne im Grünen": schwimmen bei Livemusik.
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Drei Monate war das Niederalfinger Naturfreibad in diesem Sommer geöffnet. Warum die Gemeinde Hüttlingen mit den Besucherzahlen zufrieden ist.

Hüttlingen-Niederalfingen

Trotz Corona und einem nicht immer sommerlichen Wetter kann die Gemeinde Hüttlingen eine zufriedenstellende Bilanz für das Naturerlebnisbad Niederalfingen ziehen. Drei Monate war das Bad geöffnet, vom 16. Juni bis zum 19. September.

Nach Angaben der Gemeinde genossen in dieser Saison 11 068 Besucher Erholung und Badespaß in dem reizvoll gelegenen Bad, 2020 waren es bei späterem Saisonbeginn am 10. Juli 10 100. Wie schon im vergangenen Jahr mussten die Besucher die Karten vorab online erwerben, die Badezeit war in zwei Zeitblöcke unterteilt.

Das erste Zeitfenster war vormittags von 10 bis 12 Uhr für „Morgenschwimmer“, Kinder und Jugendliche waren hier nicht zugelassen. Das Nachmittagsfenster lag von 13 bis 18 Uhr beziehungsweise auf Wunsch der Badegäste später bis 19 Uhr. Je Zeitblock war eine Höchstzahl von 600 Gästen erlaubt, was bei entsprechendem Wetter vor allem nachmittags auch öfter voll genutzt wurde. 2020 waren höchstens 300 Gäste je Zeitfenster erlaubt. Bestens besucht war das Bad am 29. Juli, als die „Kulturbühne im Grünen“ viele Musikliebhaber verschiedener Genres ins Bad lockte.

Erfreut zeigt sich die Gemeinde, dass sich trotz dieser Einschränkungen die Badbesucher in Anbetracht der Corona-Regeln verständnisvoll zeigten. „Die Menschen waren einfach erfreut, dass das Bad geöffnet war und sie sich dort erholen konnten“, sagt Oswald Bolz, Kämmerer der Gemeinde. Die beim Kartenkauf erhobenen Daten habe man regelmäßig nach vier Wochen gelöscht. Der Badebetrieb habe zudem ohne größere Zwischenfälle und reibungslos geklappt. Insgesamt hatten sich auf Nachfrage der Gemeinde acht Helferinnen und Helfer sowie drei Personen für die Badeaufsicht gemeldet, die sich die Schichten aufteilten. „Sonst hätten wir nicht öffnen können“, ergänzt Bolz. Immer waren auch zwei Rettungsschwimmer des DLRG Aalen vor Ort. Jetzt hoffe man auf eine „normale“ Öffnungszeit im kommenden Jahr.

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