Günter Ensle: läuft längst

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Archivfoto/ Hüttlinger Bürgermeister reagiert auf BI-Kritik.
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Hüttlinger Bürgermeister reagiert auf BI-Kritik.

Hüttlingen-Niederalfingen. Der Hüttlinger Bürgermeister Günter Ensle reagiert auf Forderungen der Bürgerinitiative „BI Hochwasserschutz sofort“ in Niederalfingen. Die hatte vom Bürgermeister verlangt, dass „als sofortige, erste unumgängliche Maßnahme zum Schutz vor Hochwasser“ der Thyssendurchlauf verkleinert und ein Ringdamm dort erhöht werden müsse.

„Das, was die Bürgerinitiative fordert, ist längst am Laufen“, sagt Ensle gegenüber der SchwäPo. Jedoch sei es so, dass die von der BI geforderte Maßnahme beim Thyssendurchlauf einer wasserrechtlichen Genehmigung bedarf. Voraussetzung dafür sei ein Wasserrechtsgesuch. Bereits in der öffentlichen Gemeinderatssitzung im Mai habe der Gemeinderat einstimmig die Vergabe der Planungsleistungen für die Erhöhung des Ringdamms beschlossen, erinnert der Bürgermeister. Sobald die Planung vorliege, würden im Gemeinderat die weiteren Beschlüsse gefasst. Die Schwäpo berichtete dazu mehrfach.

Weiter erklärt Enlse, dass der Mündungsbereich des Schlierbachs in den Kocher von einem Ingenieurbüro untersucht worden sei. „Das Ergebnis, dass diese Maßnahme zu keiner Absenkung des Wasserpegels entlang der Hürnheimer Straße und auf Höhe des Freibades führt, wurde in einer gemeinsamen Gemeinderatssitzung der Gemeinden Hüttlingen und Neuler am 23. März den Gemeinderäten und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.“ Damit bezieht sich Ensle auf Forderungen der Bürgerinitiative, die immer wieder verlangt hat, dass dort Maßnahmen für den Hochwasserschutz gemacht werden. Er, Ensle, vertraue aber lieber Fachingenieuren als solchen, „die sich für Experten halten“. 

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