Hochwasserschutz: BI sucht Kontakt zur Hochschule

+
Das Hochwasser im Jahr 2016 in Nideralfingen.

Bürgerinitiative in Niederalfingen schlägt Sofortmaßnahmen vor und will Projekt mit Hochschule starten.

Hüttlingen-Niederalfingen. Die Bürgerinitiative „Hochwasserschutz-sofort“ BI Niederalfingen fordert Bürgermeister Ensle auf, als sofortige erste unumgängliche Maßnahme zum Schutz vor Hochwasser den Thyssendurchlauf zu verkleinern und mit einem Ringdamm zu erhöhen. Es müssten der Wasserdurchlass und auch die Fließgeschwindigkeit verringert sowie durch die Erhöhung des Ringdamm das Rückstauvolumen wesentlich erhöht werden. „Unverständlich“ sei, weshalb mit dieser „wirksamen und auch unstrittigen“ Maßnahme noch nicht begonnen sei. Als weitere vordringliche Sofortmaßnahme betrachtet es die BI, den Einlauf des Schlierbaches parallel zum Kocher zu führen. Die damit erzielte Sogwirkung verbessere bei hochwasserführendem Kocher, dass ein Großteil des Schlierbachs trotzdem in den Kocher einfließen kann. Ein Rückstau des Schlierbaches, die weite Teile von Niederalfingen absaufen lässt, könnte dadurch verhindert werden, so die BI. Wie Wilhelm Hammer. Pressesprecher der BI, bekannt gab, habe die BI Kontakt aufgenommen mit der Fachhochschule Aalen mit dem Ziel, mit  Studierenden das Thema „Hochwasserschutz Schlierbach- und Kochertal“ zu untersuchen und zu begleiten.

Mehr zum Thema:

Hochwasserschutz Niederalfingen: Details zur Mauer

BI Hüttlingen: keine „Alibilösungen“

Zurück zur Übersicht: Kochertal

Kommentare