Aus dem Hüttlinger Gemeinderat

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Was im Hüttlinger Gemeinderat entschieden wurde.

Unter anderem standen der Ausbau des Biotopverbunds und eine Änderung der Hauptsatzung auf der Tagesordnung. 

Hüttlingen. Im Land sollen Biotope entstehen und miteinander vernetzt werden, um dem Arten- und Insektensterben entgegen zu wirken. Die Gemeinde hat sich dem angeschlossen, und – nach Bewilligung eines Zuschusses – von Landschaftsarchitekt Andreas Walter Pläne für ihre Gemarkung erarbeiten lassen. Das Schaffen solcher Flächen sei mit 70 Prozent der Kosten förderfähig. Hauptteil sollen öffentliche Flächen sein, aber auch Flächen von Privatbesitzern. Den Sommer über wird Walter Daten von Behörden sammeln und mit ehrenamtlichen Naturbeobachtern sprechen, danach Zielorte für Biotope ermitteln und im Januar den Gemeinderat informieren. Dann werden Maßnahmen entwickelt und Behörden informiert und Ende 2023 sollen die Planungen feststehen.

Änderung der Hauptsatzung

2011 wurde die unechte Teilortswahl in der Gemeinde abgeschafft und eine vorübergehende Sitzzahl im GR von 16 für zwei Amtszeiten – bis 2024 – festgelegt. Laut Gemeindeordnung beträgt die Sitzzahl bei Gemeinden bei 3000 bis 5000 Einwohner 14, bei 5000 bis 10 000 Einwohnern 18. Durch die Hauptsatzung kann eine Gemeinde ihre Sitzzahl aber auf die nächstniedrigere Stufe an Sitzzahl festlegen. Das schlug die Verwaltung dem GR nun vor. Das Gremium stimmte der zukünftigen Sitzzahl von 14 im GR einstimmig zu. Auch ist bei der Neuvermietung von Gemeindewohnungen in Zukunft die Verwaltung beziehungsweise der Bürgermeister zuständig.

Baumaßnahmen

Die Gehwegverbindung Turnstraße/Goldshöfer Straße wird erneuert. Die Tiefbau-, Straßen- und Stahlbetonarbeiten werden für rund 155 000 Euro von der Firma Eichele ausgeführt. Kostensteigerungen sind aber möglich. Weiter wird das Druckluftpumpwerk Sulzdorf ertüchtigt. Die maschinentechnische Ausstattung wird für rund 27600 Euro nachgerüstet, ein neues Automatisierungssystem mit Schaltschrank kommt für rund 23 100 Euro. Dem wurde bei einer Gegenstimme zugestimmt. Maria Harsch-Bauer monierte, dass nur je ein Angebot eingeholt worden war.

Mitfahrbänkle

Die Gemeinde beteiligt sich an der Aktion „Mitfahrbänkle“. In den Teilorten, am Friedhof und am Freibad werden entsprechende Schilder und falls nötig rote Bänke aufgestellt. Auch im Hauptort wird noch ein Standpunkt gesucht.

Für Schutzmasken, Schnelltests vor allem für Schüler, Lehrer und Erzieher sowie für das Mobile Impfteam hatte die Gemeinde Kosten von rund 67 500 Euro, Erstattungen kamen in Höhe von 30 500 Euro. Der Preis für das Schulmittagessen aus dem Gasthaus Lamm muss von 4 auf 4,50 Euro erhöht werden. je

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