Barrierefreie Haltestellen kommen

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Die Gemeinde baut alle Bushaltestellen barrierefrei um, wie hier in der Wasseralfinger Straße bereits geschehen.
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Was Hüttlingen unternehmen will, um Senioren und Beeinträchtigen die Nutzung von Bussen zu erleichtern.

Hüttlingen. Die Gemeinde baut bis spätestens Ende 2024 nacheinander sämtliche Bushaltestellen im Hauptort und den Teilorten barrierefrei um. Mit dieser Maßnahme soll Senioren und Rollstuhlnutzern der Ausstieg aus Linienbussen erleichtert werden.

„Bereits fertig sind die Bushaltestellen in der Wasseralfinger Straße am Ortseingang, gerade fertig gestellt werden die an der Goldshöfer Straße in Höhe der Kirche“, sagte Bürgermeister Günter Ensle bei einem Pressegespräch. Folgen werden noch die Haltestellen an der Goldshöfer Straße am Gehweg zur Turnstraße, in der Sulzdorfer Straße Kreuzung Königsberger Straße am Baugebiet Wasserstall-Teich und in der Neulerstraße in Sulzdorf. Hier wird auch eine Querungshilfe gebaut. Auch an der Kocherstraße K3311 wird eine barrierefreie Bushaltestelle entstehen, hier steht aber der endgültige Standort noch nicht fest. „Der optimale Standort wird hier im Rahmen des Radwegekonzeptes geprüft“, erläuterte Ensle. An allen umgestalteten Haltestellen werden auch Wartehäuschen installiert. An der Haltestelle in Seitsberg, die ebenfalls umgebaut wird, wird das bisherige Wartehäuschen belassen.  Die Haltestellen werden mit sogenannten Bussondersteinen und taktilen Elementen gestaltet, auch werden Aufstellflächen und die Straßenbeleuchtung neu gebaut.

Die Baukosten werden rund 805 000 Euro betragen, 50 Prozent der förderfähigen Kosten  werden vom Land mit rund 323 000 Euro unterstützt. Den Zuschlag hatte der Gemeinderat der Firma Mezger Bau erteilt. Die Bushaltestellen beim Edeka Miller am Ortsausgang Richtung Niederalfingen werden im Rahmen eines anderen Programms wohl 2023 angegangen.

⋌Jürgen Eschenhorn

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