Dirtpark in Hüttlingen – auf die Räder, fertig, los!

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Bürgermeister Günter Ensle eröffnete den Dirtpark in den Benzenwiesen.
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Innerhalb von einer Woche entstand in den Benzenwiesen ein Dirtpark. Rund 5000 Euro hat das Projekt gekostet. Darum kann die Anlage nur ein paar Jahre genutzt werden.

Hüttlingen

Bahn frei für Fahrradfahrerinnen und -fahrer: Der Dirtpark in den Benzenwiesen ist am Donnerstagabend eröffnet worden. Innerhalb einer Woche wurde dieser gebaut. Bürgermeister Günter Ensle zeigte sich erfreut, dass das Projekt so schnell umgesetzt werden konnte. „Es handelt sich im wahrsten Sinne des Wortes um eine Dirtbahn“, sagte er in Anbetracht des feuchten Wetters. Geschaffen wurden zwei Bahnen mit jeweils drei Hügeln, eine etwas höher als die andere, und eine Steilkurve am Ende.

„Gebaut haben wir naturnah mit Erdmaterial aus Aushub aus der Gemeinde und unter Einbeziehen von Natur- und Artenschutz“, ergänzte Ensle. Die Kosten laut Ensle: rund 5000 Euro, davon 2500 Euro für Artenschutzgutachten. Das Material hatte die Firma Mezger Bau geliefert, sie hatte auch die Grobformung erledigt. Der Bauhof war für die Feinarbeiten zuständig. Es sei der Verwaltung und der Gemeinde wichtig gewesen, ein attraktives Angebot für die Jugendlichen zu schaffen.

Nach den ersten Runden fassten die ersten Nutzer, meist angeworben von Schulrektor Ralf Meiser, ihre Eindrücke in einem ersten Resümee zusammen. „Ganz nett, aber der Anlaufhügel sollte höher werden, damit man mehr Schwung bekommt“, sagte einer der Nutzer. Meiser bestätigte das und fuhr gleich noch einmal die Bahn schwungvoll ab – und hatte sichtlich Spaß dabei. Geplant hatte die Bahn Ortsbaumeister Georg Nusser. Ensle versprach, die Vorschläge der Jugendlichen umzusetzen.

Im Januar hatten beide Fraktionen im Gemeinderat den Bau eines Dirtparks beantragt, zwei Standorte waren später geprüft worden. Man entschied sich für die Benzenwiesen , weil hier das Projekt am schnellsten zu verwirklichen war. Weil die Größe unter einem bestimmten Maß liegt und nur Erdhügel verwendet wurden, war die Verwirklichung ohne Genehmigung möglich.

Allerdings ist die Anlage nur für etwa drei Jahre nutzbar, weil dann dort die zweite Auffahrtsrampe auf die B29 entstehen soll. Bis dahin soll ein Standpunkt für eine dauerhafte Anlage gesucht werden.

1-SPALTIG! Dirtpark Hüttlingen
Ralf Meiser, Rektor der Alemannenschule, und einige Schülerinnen und Schüler testen den Dirtpark.

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