Einstieg in weitere digitale Entwicklung Hüttlingens

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In Hüttlingen wird jetzt die Beseitigung der weißen Flecken gestartet.
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Am Donnerstag gab es den Startschuss für den Ausbau der digitalen Datenleitungen in Hüttlingen.

Hüttlingen. Es geht los mit dem Breitbandausbau zur Beseitigung der sogenannten weißen Flecken in der Gemeinde. Am Donnerstag gaben Bürgermeister Günter Ensle und die Beteiligten Firmen und Behörden den Startschuss für die Maßnahmen.

In einer Markterkundungsanalyse wurde festgestellt, dass 28 Haushalte im Hauptort als weiße Flecken gelten, also mit weniger als 30 Mbit/sec versorgt werden. Diese Haushalte werden mit dieser Maßnahme dann mit bis zu 500 Mbit/sec bis in das Haus versorgt sein, die Arbeiten sollen bis zum 31. Juli 2023 abgeschlossen sein. „Das ist der Einstieg in die weitere digitale Entwicklung der Gemeinde“, sagte Bürgermeister Ensle auch in Anwesenheit einiger Gemeinderäte. Mit diesen Arbeiten wird versorgt, wo die privaten Anbieter diesen Ausbau nicht übernehmen. Wenn das erledigt ist, folge die Beseitigung der sogenannten grauen Flecken. Die Kosten für die Maßnahmen betragen rund 2,65 Millionen Euro, 50 Prozent werden vom Bund, 40 Prozent vom Land bezuschusst. Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt rund 265 000 Euro. „Zusammen mit den bereits vorhandenen Breitbandanschlüssen haben dann rund 70 Prozent der Hüttlinger Haushalte diese Qualität“, ergänzte Ensle. Ausgeführt werden die Arbeiten von der Firma Mezger Bau, geplant wurden sie vom Büro Stadtlandingenieure. Ensle dankte seinen Mitarbeitern Franz Vaas und Wolfgang Nusser für ihre Arbeit im Vorfeld.

Beraten wurde die Gemeinde von Wolfgang Hirsch vom Geschäftsbereich Geoinformation des Landkreises. Er sah die Maßnahme als wichtigen Schritt für die Gemeinde Hüttlingen. Ähnlich äußerten sich auch Jochen Schmid vom Betreiber Netcom BW und Martin Boos vom Partner PwC.  Jürgen Eschenhorn

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