Etat ist stabil

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Trotz Pandemie steht Hüttlingen gut da. Steigen die Gebühren?

Hüttlingen. Kämmerer Oswald Bolz gab im Gemeinderat einen Zwischenbericht über den Haushalt 2021.


Gute Nachricht: Die Einnahmen aus Gewerbe- und Grundsteuer sowie Einkommenssteuer und diversen Gebühren liegen im Plan, ebenso die Erlöse aus Grundstücksverkehr. Bei Zuweisungen vom Land könne bei Elternbeiträgen und Investitionspauschalen mit etwas höheren Einnahmen gerechnet werden. Auch bei den Ausgaben laufe es nach Plan. Bürgermeister Günter Ensle ergänzte, der Rekordhaushalt mit außerordentlich hohen Investitionen sehe trotz Pandemie stabil aus.

Das Jahr 2022: Die Verwaltung empfahl aufgrund weiter steigender Ausgaben vorsichtiges Handeln. Gleichzeitig müsse man die Einnahmen im Blick behalten, auch die kommunalen Gebühren und deren Kostendeckungsgrad. Die Verwaltung schlägt moderate Erhöhungen unter anderem bei Wasser- und Abwassergebühren, Grundsteuer, Friedhof- und Bestattungsgebühren, bei den Eintrittspreisen ins Naturerlebnisbad, und bei der Hundesteuer vor. Vorschläge sollen in der Haushaltsklausur und den nächsten Sitzungen vorgelegt werden. Der Erbbauzins für zwei Verträge wurde einstimmig auf 16 Cent je Quadratmeter angehoben.

Zuschüsse: Der Gemeinde wurden Zuschüsse für den Neubau der Ölwegbrücke in Höhe von 150 000 Euro, für das Beschleunigungsprogramm Ganztagesbetreuung von rund 870 000 Euro (bei 1,3 Millionen Euro Kosten) und für ein Radwegekonzept von rund 16 000 Euro bewilligt.

Sportanlage: Die Erkundungsbohrung auf der Sportanlage war erfolgreich, es konnte ein Entnahmebrunnen in knapp 100 Meter Tiefe gefunden werden. Nun sollen dort eine Pumpe und ein Pufferspeicher eingebaut werden, damit künftig kein Trinkwasser mehr zur Bewässerung genutzt werden muss. Die Mittel werden in den Haushalt 2022 eingestellt.Jürgen Eschenhorn

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