Friedhof wird barrierefrei

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Der Gemeinderat und Bürgermeister Günter Ensle (links) möchten den barrierefreien Zugang zum Friedhof leichter nutzbar machen und holten sich auch die Meinung von Kerstin Abele (im Rollstuhl).
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Behindertengerechte Parkplätze und Zugänge. Die Räte schauen sich die Gegebenheiten vor Ort an.

Hüttlingen

Die Fraktion der Aktiven Bürger und CDU hat Ende vergangenen Jahres beantragt, am Friedhof behindertengerechte Parkplätze einzurichten und den Zugang zum Friedhof barrierefrei zu gestalten. Vor der jüngsten Sitzung traf sich das Gremium mit der Verwaltung, um vor Ort mögliche Varianten zu erörtern. Mit dabei waren Rollstuhlfahrerin Kerstin Abele und Walter Deuble, der gehbehindert ist, die alltagstaugliche Ratschläge gaben. Eine von Joachim Grimm vorgeschlagene Variante war, dass der Weg von den Parkplätzen zur Kapelle etwas abgeflacht und im weiteren Verlauf zum Eingangstor angehoben wird, um ohne Stufen auf das Niveau zu kommen.

Bürgermeister Ensle schlug die Ausweisung von behindertengerechten Parkplätzen direkt an der Kapelle vor, von dort könne man dann entweder über den neugestalteten Weg zum Tor gelangen oder durch die Leichenhalle, deren Eingang dann umgestaltet werden müsse, in den Friedhof.

Auf dem Weg von den Parkplätzen herauf müssten zwei Ruheplätze eingerichtet werden, zudem dürfe die Steigung überall höchstens sechs Prozent betragen, sagte Kerstin Abele. Ein Planungsbüro werde beauftragt, mögliche Varianten zu berechnen, beschloss das Gremium. Zur Finanzierung werden die Gebühren des Friedhofs angehoben werden müssen.

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