Hochwasserschutz Niederalfingen: Details zur Mauer

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Archiv: Bei Starkregen kann es in Niederalfingen vorkommen, dass der Schlierbach über die Ufer tritt und einen Teil des Ortes überflutet.
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Wie der Stand in Sachen Hochwasserschutz Niederalfingen ist.


Hüttlingen. Eingangs der Sitzung dankte Bürgermeister Günter Ensle angesichts des Brands in Niederalfingen (wir berichteten) den Helferinnen und Helfern der Feuerwehren Aalen und Hüttlingen sowie den THW Aalen und THW Kirchheim/Teck für die „gute Arbeit und klugen Entscheidungen“.

Wolfgang Mayer vom Amt für Wasserwirtschaft beim Landratsamt stellte anschließend dem Gemeinderat den Stand des laufenden Verfahrens dar. Aufgrund des im März vorgelegten Gutachtens zur Flussgebietsuntersuchung des Büros Winkler & Partner haben sich nach Beurteilung des Amtes neue, vor allem genauere und detaillierte Berechnungen zum Antragsverfahren zur geplanten Mauer am Freibad.

Durch diese Berechnungen würde sich zeigen, dass nach dem Bau der Mauer im nördlichen Teil des Dorfes keine Häuser mehr überflutet würden, außer einem Grundstück direkt an der Verdolung, und im unteren Teil sich entgegen dem Gutachten von Hydrotec keine höheren Überflutungen.

„Damit sind die Voraussetzungen für die derzeit vorliegenden Einsprüche gegen die Mauer verändert und diese nach Meinung des Landratsamtes gegenstandslos“, sagte er. Deshalb sollen jetzt die geänderten Antragsunterlagen erneut vier Wochen lang öffentlich ausgelegt werden, um den Bürgern Einsichtsmöglichkeit zu gewähren und eine Möglichkeit zu einem erneuten Einspruch. Man wolle die Auslegung möglichst vor den Sommerferien starten. Die Bürger sollen über das Amtsblatt und die Gemeindehomepage über das Verfahren benachrichtigt werden, sagte Ensle. Eine weitere Absenkung des Wasserspiegels solle die Erhöhung des Ringdamms bieten, für einen vollständigen Schutz bräuchte man aber die weiteren vom Büro Binder vorgeschlagenen Maßnahmen. Dem Verfahren stimmte der GR zu.

Baumaßnahmen

In der Fuggerstraße in Niederalfingen wurden bereits vor Jahren Abstellräume und eine Garage für einen Traktor an ein Haus angebaut – ohne Bauantrag und Genehmigung. Dies wurde vom Landratsamt erst jetzt festgestellt. Das Amt befürwortet aber die nachträgliche Genehmigung, dem stimmte der Rat bei drei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen zu.

Die TransNet BW baut in Goldshöfe eine neue Betriebsstelle, deren Bau aber seit Anfang des Jahres ruht. Dem hatte der GR 2020 zugestimmt. Jetzt wurden geänderte Pläne vorgelegt, das Gebäude wird kleiner und mit anderen Materialien gebaut. Der GR stimmte den neuen Plänen zu.

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