Hot-Jeans schließt

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Familie Horlacher setzt auf "Click & Collect" und will einen Juristen beauftragen.

Hüttlingen. Kleider, Nudeln und Klopapier gab's im Modegeschäft in Hüttlingen seit vergangener Woche. Nach Beurteilung der wissenschaftlichen Fakten hat sich die Familie Horlacher nun entschieden, ab Mittwoch, 31. März, ihre Kolonialwarenläden in Hüttlingen zum Schutz aller Kunden und Mitarbeiter vorübergehend zu schließen und ausschließlich mit 'Click & Collect' den Kunden zur Verfügung zu stehen", teilte die Familie am Montagabend mit. "Wir halten die Betriebsschließung in der momentanen Virus-Gefahrenlage für sinnvoll und hatten die Entscheidung am Wochenende getroffen, bevor die Coronaverordnung wieder einmal angepasst wurde."

Die Coronaverordnung des Landes wurde entsprechend verändert: Wer normalerweise Kleidung verkauft und jetzt zusätzlich Klopapier, der muss mit dem Verkauf von Klopapier 60 Prozent seines Umsatzes machen, damit er weiter Kleidung verkaufen kann.

"Mit der ziel- und erfolglosen Strategie der Politik bei der Eindämmung und Bekämpfung der Coronapandemie werden die familiengeführten Fachgeschäfte weiterhin existenzgefährdend im Stich gelassen", so die Familie Horlacher weiter. Die Familie wolle juristisch prüfen lassen, warum "milliardenschwere Handelskonzerne in teils überfüllten Läden Mode und Textilien verkaufen dürfen", Fachgeschäfte mit funktionierenden Hygienekonzepten von Amts wegen aber geschlossen werden, so das Schreiben.

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