Hüttlinger Schule wird fit gemacht

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Bürgermeister Günter Ensle und Rektor Ralf Meiser (von links) besichtigten mit dem Gemeinderat die neu sanierten Räume der Alemannschule, hier die Lernküche.
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In Hüttlingen werden die Abwasser- und Wassergebühren erhöht - Sanierung der Alemannenschule geht weiter.

Hüttlingen

Die weitere Entwicklung der Alemannenschule war ein zentrales Thema der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Zudem haben die Gemeinderäte entschieden, dass die Wasser- und Abwassergebühren etwas erhöht werden.

Alemannenschule: Zu Beginn der Sitzung besichtigte der Rat einige fertig sanierte Räume der Schule, die zum Betrieb als Ganztagesschule und Gemeinschaftsschule und zur Ergänzung des Lehrangebots benötigt werden. Sonja Walter und Hilde schneider vom Büro Walter Architektur aus Ellwangen erläuterten die fertiggestellten und weiter geplanten Arbeiten.

Im Bestandsbau sind weitere Zimmer und Gänge mit neuen Böden und Decken versehen und gestrichen worden, eine Küche für rund 60 000 Euro, ein Computerraum und Fachräume für Bildende Kunst und Textiles Werken sind dort entstanden, neue Fenster und eine Lüftungsanlage dort ein- und aufs Dach gebaut worden. Dazu sind neue Möbel angeschafft worden.

Ab den Herbstferien werden weitere Räume im Südflügel, die etwa 1980 erbaut worden sind, saniert, gedämmt und mit einer Lüftungsanlage versehen. Im kommenden Jahr geht es im Westflügel auf den Ebenen eins bis drei weiter. Erste Gewerke wurden anschließend vom Rat vergeben, Förderanträge werden gestellt. Dem stimmte das Gremium einstimmig zu.

Verpachtungen: Die Gemeinde hat einige in ihrem Besitz befindliche landwirtschaftliche Flächen verpachtet. Sie bringen rund 12 300 Euro Pacht im Jahr ein. Die Regelpachtzeit wird hier von 9 Jahren auf 12 Jahre verlängert, die Preise bleiben gleich.

In die Verträge werden aber Vorschriften für Erfordernisse von Natur- und Umweltschutz in, wie es hieß, zumutbarem Umfang“ für die wirtschaftliche Lebensgrundlage eingearbeitet. Auch der Zins für verpachtete Kleingärten, sonstige Kleinflächen (Einnahmen zusammen 2100 Euro) und gewerblich genützte Kleinflächen (405 Euro) bleibt bestehen.

Abwassergebühren: Aufgrund steigender Kosten und der gestiegenen Höhe der Verbandsumlage für den Betrieb der Kläranlage Niederalfingen müssen die Gebühren angehoben werden. Die Schmutzwassergebühr steigt für 2022 von 2,96 Euro pro Kubikmeter auf 3,36 Euro, die Niederschlagswassergebühr von 0,22 Euro auf 0,33 Euro. Auch andere Preise im Abwasserbereich werden leicht erhöht.

Dies hatte der Rat in seiner Klausur diskutiert und stimmte den Vorschlägen der Verwaltung zu.

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