Drei Festtage in Hüttlingen wie in alten Zeiten

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Zwei Jahre war die Tradition unterbrochen – am vergangenen Wochenende hat die Gemeinde dafür umso mehr die 20. Muffigel-Festtage gefeiert.
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Musik, Kunst, Shopping, Kulinarik - nach zwei Jahren Zwangspause feiern sich Hüttlingen und seine vielen Gäste von Freitag bis Sonntag zurück in die Vor-Corona-Normalität.

Hüttlingen. Zwei Jahre war die Tradition unterbrochen – am vergangenen Wochenende hat die Gemeinde dafür umso mehr die 20. Muffigel-Festtage gefeiert. Und das mit vielen Gästen aus der Umgebung. Bei bestem Wetter war die Festmeile in der Ortsmitte immer gut gefüllt.

Los ging es am Freitag mit dem Empfang einer kleinen Delegation aus der italienischen Partnergemeinde Cotignola. Zu der Zeit waren die aufgestellten Bänke vor der großen Bühne in der Pfitze und der Bachstraße bereits gut besetzt, denn erwartet wurde das erste von drei Gratiskonzerten an den Festtagen. Und die Partyband „Die Vagabunden“ aus dem nordbayerischen Raum hielt, was das Publikum sich versprach. Rock, Pop, aktuelle Chart-Titel, Oldies und auch noch volkstümlich boten die Musikerinnen und Musiker auf der Bühne. Sie sorgten bis tief in die Nacht für beste Stimmung.

Am Samstag war es dann zunächst sportlich bei den 19. Muffigelläufen. Trotz großer Hitze waren von Kindern bis zu Erwachsenen viele Läufer auf den unterschiedlichen Strecken unterwegs. Viele blieben auch nach der Siegerehrung noch sitzen und feierten mit den Hüttlingern. Schon zum Inventar der Festtage gehört Sänger Bernd Czich. Dieses Mal bot er mit seinen Band „Gerda und ihre strahlende Crew“ Coverrock- und Pop, jede Menge aktuelle Hits und Klassiker. Und das Publikum zeigte sich wieder begeistert, die Plätze waren voll besetzt und die Vereine, die bewirteten hatten zu ihrer Freude jede Menge zu tun.

„Es ist einfach klasse, dass die Leute wieder raus können und das Wetter so mitmacht“, freute sich Bürgermeister Günter Ensle am Samstagabend.

Der Sonntag begann mit einem ökumenischen Gottesdienst der beiden Kirchengemeinden in der Hl. Kreuz-Kirche. Anschließend spielte der Musikverein zum Frühschoppen auf, was - aufgrund der hohen Temperaturen eher gemäßigt - zum zweiten Frühstück oder zu einem Mittagessen genutzt.

Für Kinder gab es Ponyreiten und Karussell, einige Straßenhändler hatten ihre Stände mit Lederwaren und Krimskrams aufgebaut. Ab 13 Uhr öffneten dann einige der Fachgeschäfte, was zum Stöbern und ergänzen der Kleiderschränke und Schuhregale genützt wurde. In einigen Handwerksbetrieben konnte man sich informieren, ebenso über aktuelle Autos.

Zufrieden mit den Festtagen zeigte sich der GHV-Vorsitzende Michael Wolfsteiner, vor allem aus Sicht der Vereine. „Der Ansturm am Freitag und Samstag war enorm, für die Vereine war das sehr gut“, sagte er. Und war dem Großhandel dankbar, dass dort sogar am Sonntag früh noch nachgekauft werden konnte. „Das war auch nötig“, freute er sich.

Mit dem Start des Bühnenprogramms der Schule, Kindergärten und Vereine füllten sich am Nachmittag dann die Bänke immer mehr, gegen Abend wurde es dann noch einmal voll, als die „Hajec Bloas“ des MV Bargau mit Blasmusik für Stimmung sorgte.

Als es langsam dunkel wurde, konnten die Mitarbeiter des Bauhofs dann anfangen, die Bänke abzubauen. „Jetzt reicht es auch“, kam der eine oder andere Seufzer.

Die Muffigeltage in Hüttlingen.
Die Muffigeltage in Hüttlingen.
Die Muffigeltage in Hüttlingen.
Die Muffigeltage in Hüttlingen.

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