Nahrung und Bildung statt Hungersnot und Migration

  • Weitere
    schließen
+
Ein Kindergartenplatz umfasst unter anderem die Unterbringung und eine Mahlzeit.

Die Hüttlinger Burkina Faso Hilfe ruft zu weiteren Spenden und Patenschaften auf.

Hüttlingen. In Burkina Faso hilft eine Gruppe von Ehrenamtlichen mit Spenden den Hunger und die Perspektivlosigkeit durch fehlende Nahrung und Schulbildung zu beseitigen. Eine Hirsebank, der Bau vieler Brunnen und eines Kindergartens, die Ausstattung von Schulen, die Finanzierung des Schulgeldes und einer regelmäßigen Mahlzeit für Kinder und Jugendliche und die medizinische Versorgung der Bevölkerung sind die wichtigsten Projekte, für deren Finanzierung die Hüttlinger Burkina Faso Hilfe zu Spenden aufruft.

Burkina Faso liegt in Westafrika im Süden der Sahara und ist eines der ärmsten Länder der Welt. Die Menschen in den ländlichen Gebieten stecken in einem Teufelskreis fest. Ohne Bildung können diese Menschen keine bezahlte Arbeit bekommen und bleiben Tagelöhner oder erfolglose Kleinstbauern. Diese haben kein Geld für die teure Schulbildung ihrer Kinder und ihre Gesundheitsversorgung übrig, sodass diese wieder in diesem Teufelskreis gefangen bleiben. Deshalb haben sich zahlreiche Menschen entschlossen, einen Beitrag zur Überlebenshilfe dieser Menschen zu leisten. Diese Leistungen bestehen aus Patenschaften für Kinder und Spenden, die vor Ort von einheimischen Ehrenamtlichen verwaltet werden. Die Projekte sind zahlreich. Hilfe zur Selbsthilfe, damit sie aus dieser unbeschreiblichen Armut heraus kommen, ist ein Teil davon.

Ganz wichtig ist der Bau von Brunnen, denn sauberes Trinkwasser ist in dieser Region Mangelware. Einer der Koordinatoren, René Millogo hat in diesen Tagen einen Bericht mit Bildern geschickt und die aktuelle Situation in der Region um Lena geschildert, wo durch unsere Unterstützung ein neuer Kindergarten gebaut wurde. Auch unter der Covid-19-Pandemie leidet das Land. In den letzten Wochen haben die Krankheitsfälle stark zugenommen. Grund dafür ist das rudimentäre Gesundheitssystem. Außerdem sind Masken und Desinfektionsmittel Mangelware. Die Verantwortlichen hoffen auch in Zukunft auf weitere Unterstützung zahlreicher Spender.

Zurück zur Übersicht: Hüttlingen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL