Runder Tisch zum Schutz vor Hochwasser

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In der Sitzung werden Irritationen ausgeräumt. Bürgermeister Ensle bezieht Stellung.

Hüttlingen. Die Gewässerschau am Schlierbach in Niederalfingen war ein Thema in der Sitzung des Gemeinderats am Donnerstagabend. Damals hatte es Irritationen aufgrund von unterschiedlichen Äußerungen von Bürgermeister Günter Ensle und einer Mitarbeiterin des Landratsamts gegeben. Ensle hatte gesagt, dass die untere Naturschutzbehörde eine Hochwasserrückhaltung im rückwärtigen Bereich des Baches aus Naturschutzgründen untersagt hätte. Die Mitarbeiterin wiederum hatte bemerkt, dies sei nicht untersucht worden, da die Planungen gestoppt worden seien.

In einer Stellungnahme, die Ensle gestern verlas, bedauerte das Dezernat Umwelt des Landratsamts das Missverständnis. Das damalige Gutachten habe sich nur auf den damals geplanten großen Damm bezogen, dessen Bau das Regierungspräsidium abgelehnt hatte. Diesen habe auch die Wasserbehörde abgelehnt.

Maria Harsch-Bauer (CDU/ Aktive Bürger) wies darauf hin, dass nach dem Schreiben zur geplanten Mauer am Freibad weitere naturnahe Schutzmaßnahmen im hinteren Bachbereich möglich seien. Auf Anregung von Karin Jennewein beschloss der Rat mit Unterstützung von Ensle, zeitnah einen runden Tisch aller zuständigen Behörden, der GR von Hüttlingen und Neuler und beiden Verwaltungen zu dem Thema einzuberufen.

Jürgen Eschenhorn

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