„Stiftung Wadentest“ und andere Wanderfreunde

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Appensee, einer der insgesamt 20 Ausgangspunkte für die Wanderung zurück zum Albvereinsheim in Hüttlingen.

Über 100 Teilnehmer bei der Mannschaftsorientierungswanderung der Hüttlinger Albvereinsgruppe.

Hüttlingen. Was haben Appensee und Bleichroden, Walkmühle und Kleinkuchen gemeinsam? Sie liegen 20 Kilometer Luftlinie entfernt vom Wanderheim des Schwäbischen Albvereins in Hüttlingen. Alle zwei Jahre richtet die Ortsgruppe ihre Teamorientierungswanderung aus. Dabei werden ein 20-Kilometer-Radius ums Wanderheim gezogen und dort dann 20 Startpunktpunkte für eine Orientierungswanderung zurück nach Hüttlingen ausgesucht, inklusive Kontrollpunkt auf halber Strecke.

Der Andrang war groß. Schon kurz nach Ausschreibung mussten die Hauptorganisatoren Dietmar Apprich und Georg Fürst einen Anmeldestopp verkünden. Angemeldet hatten sich Männer-, Frauen- und gemischte Teams mit mindestens vier Personen von Jugendlichen bis Frührentnern, mit Teamnamen wie „‘s Göschle läuft“ oder „Stiftung Wadentest“.

Alle waren am Samstagmorgen aufgeregt und ehrgeizig bei bestem Wanderwetter in der Hütte. Dort wurde ihnen Ziel und Fahrer zugelost. Nach einem Mannschaftsfoto „vorher“ ging es ab in unbekannte Regionen wie Mainkling, Dehlingen oder Krettenbach. Frohgemut mit Stock und Hut machten sich fast 100 Wanderer auf den Weg zu ihrem Zwischenziel. Manche hatten Glück und konnten eine ziemlich direkte Route laufen, andere hatten topographisch bedingte Höhenmeter zu bewältigen. Auf halber Strecke in Weilern wie Haisterhofen, Maisenhäuser oder Simmisweiler erwarteten die Fahrer die Teams. Neben Kaltgetränken hatten sie Quizfragen zu Flora und Fauna sowie zur Albvereinshistorie an Bord. Nach 45 Minuten ging es weiter auf die Schlussetappe.

Nach einer Wanderzeit von unter vier Stunden traf das Team „Aegidi“ aus Stödtlen über Neunheim kommend im Wanderheim ein, wo ein Parcours mit spaßigen Geschicklichkeitsspielen wartete. Die hatte sich Wanderwart Horst Nigrin ausgedacht.

Nach und nach trafen alle Teams ein, drei Stunden später auch die Handball-AH – zu viele Stopps unterwegs raubten ihnen alle Siegchancen. Nun mussten die Organisatoren rechnen und auswerten. Die gemischte Gruppe „Aegidi“ holte sich den Gesamtsieg vor den Männern der „Stiftung Wadentest“ und dem geteilten Bronzerang der Abtsgmünder Mädels von „Aperol Spritz“ und den „Snow&Beach Hiker*innen“. Belohnt wurden alle mit Preisen für einen geselligen Teamabend.

Orientierungsfrage: Wo geht's denn nun hin, die Damen?
Am Ziel wartete ein spaßiger Spieleparcours.

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