Hüttlinger Rat besteht auf den Rückbau

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Die fragliche ungenehmigte Mauer aus L-Steinen im Baugebiet „Hochfeld“. Archivfoto

Hüttlingen. Im Streit um eine ungenehmigte Stützwand im Baugebiet „Hochfeld“ zeichnet sich vielleicht eine Lösung ab. Der Gemeinderat hatte im November 2020 beanstandet, dass der Bauherr Sachen gemacht hatte, die nicht genehmigt waren.

Zur Straße hin sollte eine abgestufte Stützwand aus Natursteinen stehen. Stattdessen wurde eine 1,5 Meter hohe Wand aus betonierten L-Steinen angelegt. Darauf ein Zaun, der mit 1,5 Meter fast doppelt so hoch war wie genehmigt. Und schließlich ein Pool, der über das Baufenster hinausragt.

Zu Pool und einem etwas abgeänderten Zaun sagte der Gemeinderat am Mittwoch ja, unter der Maßgabe, dass der Zaun bepflanzt wird mit einheimischen Gehölzen (keine Thuja).

Die Mauer aus Betonsteinen solle mit hellen Natursteinen verblendet werden, schlug das Landratsamt vor. Das hat der Gemeinderat am Mittwoch mehrheitlich abgelehnt, fordert also nach wie vor einen Rückbau. Doch das Landratsamt als Genehmigungsbehörde könnte dem dennoch zustimmen. mam

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