Mehr Sicherheit an der B19: Umgestaltung am Ortseingang

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Die Mauer im Vordergrund an der B 19 soll versetzt werden, um Platz für einen breiteren Geh- und Radweg zu schaffen. Im Hintergrund vor dem jetzigen Ortsschild sollen zudem Bushaltestellen und eine Querungshilfe entstehen. Foto: je
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Wie Hüttlingen entlang der B 19 für mehr Sicherheit sorgen will.

Hüttlingen. Entlang der B19 in Höhe Straubenmühle sollen beidseitig durchgehende Geh- und Radwege entstehen, zudem sollen die Straßenbeleuchtung bis zum Baugebiet Sonnendorf besser und die Bushaltestellen in diesem Bereich versetzt werden. Planer Jochen Zorn vom Büro „Stadtlandingenieure“ erläuterte die Pläne. Auf der Nordseite der B19 besteht bereits ein Geh- und Radweg zwischen Hüttlingen und Niederalfingen.

Er soll aber zur Sicherheit besser kenntlich gemacht werden, besonders bei Querung der Limesstraße. Um die Verbindung zum Kocher-Jagst-Radweg zu erleichtern, soll in Höhe Straubenmühle eine Querungshilfe gebaut werden.

Ortsschild wird versetzt

Der Radweg auf der Südseite wird nach den Plänen durchgängig bis Hüttlingen weitergeführt. Dafür muss der bestehende Gehweg verbreitert werden. So muss eine Mauer auf Höhe Edeka Miller versetzt werden. Die beiden dann barrierefreien Bushaltestellen werden Richtung Hüttlingen versetzt, etwa auf Mitte zwischen der  Linksabbiegerspur zu Edeka Miller/Gebäude Maschinenring und der Einmündung Limesstraße.

Auch hier wird eine Querungshilfe eingebaut, so dass in Zukunft der Verkehr hinter einem haltenden Bus anhalten muss. Das Ortsschild wird bis Ende Straubenmühle versetzt.

Die Kosten für die Radwege und die Bushaltestellen sind mit 1,17 Millionen Euro geplant, rund 837 000 Euro Förderung sind bereits zugesagt. Über eine Straßenbeleuchtung wurde nach Plänen einer Fachfirma diskutiert, das Büro stellt bis zur nächsten Sitzung weitere Berechnungen an.

Kommunale Wärmeplanung

Gemeinsam mit den Gemeinden Neuler, Westhausen und Rainau möchte Hüttlingen eine kommunale Wärmeplanung vorantreiben.  Damit sollen Synergien in der gemeinsamen Nutzung von Erneuerbaren Energien und von Abwärme beispielsweise von Industriebetrieben und Häusern für die Heizung von Wohnhäusern genutzt werden.

Thomas Wolter von der Hochschule stellte dem Gremium die Ziele und die Chancen vor sowie einen zeitlichen Ablauf. Die Idee ist eine der ersten derartigen in Süddeutschland. „Die Wärmewende ist ein wesentlicher Bestandteil einer Energiewende“, sagte er. Ziel sei eine klimaneutrale Wärmeversorgung 2040. Zu Beginn des Ablaufs steht eine Bestandsanalyse, die aufzeigt, was wo an Energie erzeugt und verbraucht wird.

In einer folgenden Potenzialanalyse werden weitere Möglichkeiten erörtert, wie Ausbau von Erneuerbaren Energien, mögliche weitere Wärmequellen wie Biogas oder Solaranlagen und Plätze für Speicher.

In einer Zielanalyse wird festgelegt, wie die Gemeinden welche Quartiere zukünftig versorgen wollen. Dann werden Zeitpläne erstellt. Wolter möchte nach der Zustimmung aller Gemeinden Zuschüsse für die Planung beantragen und nach Zusage die Analysen ausschreiben. Ergebnisse erwartet er bis Ende 2023 oder Anfang 2024. Dem stimmte der GR zu.

Wassergebühren steigen

Die Wasserverbrauchsgebühren werden ab 1. Januar aufgrund von Kostensteigerungen und Erhöhungen der Umlagen von netto 2,83 Euro/m3 auf 2,91 Euro/m3 erhöht, das entspricht 3 Prozent. Für den Endverbraucher entspricht das 3,12 Euro.

Die Kostensteigerungen fallen höher aus, das wird vorläufig aus den Auslagen aufgefangen.

Bushalt Bärenhaldeweg

Gemeinderätin Karin Jennewein beantragte, die Bushaltestelle „Bärenhaldeweg“ zum neuen Gewerbegebiet zu verlegen, da sie dort von den Beschäftigten benötigt werde. Zudem liege sie sehr dicht an der nächsten unterhalb. Bürgermeister Ensle stimmte dem Anliegen zu.

⋌Jürgen Eschenhorn

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