Park für Generationen in Planung

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Auf diesem Gelände unterhalb des Sportgeländes soll der Mehrgenerationen-Activity-Park entstehen. Foto: Jürgen Eschenhorn
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Was in Untergröningen alles entstehen soll, wann es losgeht und wie viel es die Gemeinde kosten wird.

Abtsgmünd. In seiner jüngsten Sitzung hat der Technische Ausschuss unter anderem eine geänderte Version des Bebauungsplans für das Gebiet „Hirtenklinge“ beraten und den aktuellen Stand für den geplanten Mehrgenerationenpark MAPU in Untergröningen.

Bebauungsplan Hirtenklinge: Im Jahr 2007 hat der Gemeinderat beschlossen, am Rande des  Baugebiets „HirtenäckerII/Wasserstube“  im Bereich Hirtenklinge einmal ein Familienzentrum zu bauen. Nach der Erweiterung des Schulzentrums seit 2013, und der Schaffung von weiteren Betreuungsangeboten an der Wasenschule und im Hort sowie dem Bau von betreuten Seniorenwohnungen und einem zweiten Seniorenheim erschien eine so große Fläche nicht mehr nötig. Im Oktober 2021 beschloss der GR daher, einen Teil der Fläche zur Wohnbebauung freizugeben.  Dem TA stellte Bürgermeister Armin Kiemel jetzt einen aktualisierten Bebauungsplan vor. Für eine sogenannte Gemeinbedarfsfläche, beispielsweise Familienzentrum und Kindergarten, werden noch 7600 Quadratmeter reserviert. Auf rund 3200 Quadratmetern werden vier dreigeschossige Mehrfamilienhäuser erstellt, auf rund 1600 Quadratmeter wird ein Mischgebiet für Wohn- und Gewerbegebäude ausgewiesen. Dazu entstehen Grün- und Parkflächen. Die Verkehrsanbindung soll nach Hinweis des Regierungspräsidiums über einen Kreisverkehr erfolgen, statt wie ursprünglich geplant über eine Linksabbiegespur. Der TA stimmte den Planungen zu und empfahl dem Gemeinderat die Zustimmung.

Mehrgenerationen-Activity-Park MAPU: In Untergröningen soll unterhalb des  Sportgeländes ein Mehrgenerationenpark entstehen. Ziel ist eine Vernetzung verschiedener Generationen, von Vereinen und Schulen, die Schaffung eines Treffpunkts für alle, wie Bürgermeister Kiemel betonte. Ortsbaumeister Ralf Löcher erläuterte die aktuellen Pläne. Entstehen soll dort ein geteerter Pumptrack, ein Bouleplatz und ein Platz mit verschiedenen barrierefrei zugänglichen Sportgeräten, mit denen man Balance, Körperkraft und Fitness trainieren kann. Dazu ein Sandkasten für die Kleinsten, es werden diverse Sitzmöglichkeiten mit Tischen aufgestellt. Für Beschattung werden Bäume gepflanzt. Eine Freifläche für Feste, Kurse der Vereine oder der Schule wird angelegt, am Rand entstehen Wildblumenwiesen, Flächen mit Obstbäumen und ein Barfuß-Pflanzen-Parcours. Die Kosten werden knapp 190 000 Euro betragen, 60 Prozent davon werden im Rahmen des Leader-Programms durch Zuschüsse finanziert. Ende Januar soll mit dem Bau begonnen werden, fertig sein soll die Anlage Anfang Juni. Eröffnung gefeiert werden soll zusammen mit dem Jubiläum des TSV Untergröningen.

⋌Jürgen Eschenhorn

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