Bis zu 75 Mal Blut gespendet: Herausragende Beispiele für Engagement

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Egon Ocker (links) ehrte in der Ortschaftsratssitzung einige Blutspender. Roland Riek (3. v.re.) hat bereits 75 Mal gespendet.
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Neben der Ehrung der Blutspender geht es im Pommertsweiler Gremium auch ums Bauen.

Abtsgmünd-Pommertsweiler. In der Ortschaftsratssitzung hat Ortsvorsteher Egon Ocker eine Reihe Mehrfachblutspender geehrt. Er bezeichnete diese Personen als herausragende Beispiele für Engagement und Übernahme von Verantwortung.

Gerade in Zeiten von sinkender Blutspendebereitschaft sei dieser Dienst am Gemeinwohl sehr wichtig, denn er helfe, Menschenleben zu retten. „Sie sind Vorbild und motivieren hoffentlich andere, weil sie Verantwortung übernehmen“, sagte er. Geehrt mit Urkunde, Ehrennadel und einem Geschenk wurden Marvin Biehlmaier, Elisabeth Eberhard, Tim Häußer (je 10 mal), Katja Schneider, Michael Schneider (je 25 mal), Nicole Häußer, Simone Klissenbauer (je 50 mal) und Roland Riek, der bisher 75 mal Blut gespendet hat.


Bürgerfragestunde: Ein Bürger fragte, was mit den nach der Auflösung des Gesangsvereins übrig gebliebenen Materialien wie Fahne und Noten passiert. Ocker möchte das mit Gemeinde, mit Schule und Vereinsvertretern besprechen.

Tobias Kreher, Vorsitzender des Vereins WIP, der sich der Förderung von Brauchtum und Kultur der Heimat verschrieben hat, berichtete, dass die Grundschule Pommertsweiler über den Verein eine Spende der Ferry-Porsche-Stiftung für Digitalisierung erhalten hat.

Bauvorhaben: Ocker berichtete über den Stand verschiedener Bauvorhaben. Die Erschließung des Baugebiets Hofwiese VI läuft planmäßig. Die Kanäle und Wasserleitungen sind fertig, in den kommenden Wochen werden Strom und Kabel verlegt, dann die Straße aufgebaut. Im Frühjahr könnten die Plätze zur Bebauung freigegeben werden, das erste Baugesuch sei gestellt. Ein Bauplatz sei wieder an die Gemeinde zurückgegeben worden und frei.

Auch die Arbeiten zur Erweiterung des Kolumbariums laufen planmäßig. 15 neue Nischen werden gebaut, 10 neue Urnenfelder seien fertig. Man müsse überlegen, was mit dem alten Teil des Friedhofs geschehe, da der wegen schlechter Entwässerung nicht wieder belegt werden dürfe.

Beim Austausch der Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchtkörper gibt es wegen fehlendenden Materials größere Verzögerungen. Statt bis Ende dieses Monats werden die Arbeiten wohl erst im Frühjahr erledigt. Die Gemeinde hat bereits eine Förderverlängerung beantragt.

Auch beim Austausch der maroden Wasserleitung im Bereich Lange Straße/untere Straße bis Hardtstraße gibt es Verzögerungen. Hier sollen in einem Zug neue Leitungen, Breitbandkabel und Erdgasleitungen verlegt werden. Das Regierungspräsidium möchte, dass die alte, etwa drei Meter tiefliegende Wasserleitung entfernt wird, obwohl die neue nur 1,60 Meter tief gelegt wird. Die „Rombachgruppe“ sieht das als unnötig an. Derzeit wird diskutiert.

Haushalt 2022: Derzeit sieht Ocker keinen Spielraum für große neue Investitionsvorhaben in 2022, da aus 2021 noch einige Vorhaben wie Schul- und Straßensanierungen geschoben werden mussten. Jürgen Eschenhorn

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