Egon Ocker hört zum Jahresende auf

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Im Rahmen der Ortschaftsratssitzung in Pommertsweiler wurden auch verdiente Blutspender geehrt: Ortsvorsteher Egon Ocker mit Patrick Pfitzer (10 Spenden), Sibylle Funk (50 Spenden) Robert Bernlöhr (50 Spenden) und Bürgermeister Armin Kiemel (v.l.). Foto: je
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Haushalt 2023 und das Ausscheiden von Ortsvorsteher Egon Ocker beschäftigten das Gremium.

Abtsgmünd-Pommertsweiler. Ortsvorsteher Egon Ocker möchte seine Ämter in Ortschaftsrat und Gemeinderat zum Ende des Jahres aufgeben, Ortsvorsteher würde er bis zum Ablauf der laufenden Amtsperiode bleiben. Dann wäre er aber nicht mehr stimmberechtigt. Er sagte, er wolle die Plätze nach 28 Jahren im OR Jüngeren überlassen. Nachrückerin im OR soll Karin Kreher werden, sie habe angenommen und werde in der nächsten Sitzung verpflichtet. Im Gemeinderat wird ihm Manfred Sauter nachfolgen.

Unter der Leitung von stellvertretendem Ortsvorsteher Joachim Hug stimmte das Gremium bei einer Gegenstimme von Ralf Stütz und einer Enthaltung seinem Antrag auf Entlassung aus dem OR zu. Ortschaftsrat Ralf Stütz (CDU/UB) kritisierte den Rücktritt von Egon Ocker als OR kurz vor Ende der Periode in eineinhalb Jahren. Die Wähler hätten ein Anrecht darauf, dass Gewählte ihre Ämter zu Ende bringen. ⋌

Schwerpunkte Haushalt 2023⋌

Im Jahr 2023 liegt der Schwerpunkt der Investitionen der Gemeinde im Ortsteil Untergröningen, sagte Ocker. Dort müsse viel getan werden, was in den vergangenen Jahren in Pommertsweiler bereits geschehen sei. Beispielsweise mit Sanierung von Schule und Kindergarten sowie der Halle, Neubau der Feuerwehr und anderes mehr. Der Breitbandausbau werde auch hier weitergeführt, auch in Straßensanierung und Sanierung der Leitungen werde investiert. Mit Verspätung werde in der Unteren Straße im Frühjahr begonnen.

Im Namen des Ortschaftsrates forderte er, Mittel für die Planung weiterer Baugebiete einzustellen. Dies sagte Bürgermeister Armin Kiemel zu und erläuterte zusammen mit Ortsbaumeister Ralf Löcher einen Vorplan für ein Gebiet zwischen Brunnenbergstraße, Lange Straße und Lutstruter Straße. Dort wäre Platz für rund 50 Bauplätze, die man eventuell bei Bedarf in den kommenden Jahren abschnittsweise entwickeln könne. Bisher gebe es aber noch keine fixe Planung dafür, sagten beide. Kiemel meinte, man könne das Gebiet im kommenden Jahr untersuchen.

⋌Jürgen Eschenhorn

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