Pommertsweiler ehrt Blutspender

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Die Mehrfachblutspender Johannes Kling (2.v.li., 100 Mal) und Hermann Babbel (2.v.re., 50 Mal) wurden von Bürgermeister Armin Kiemel (rechts) und Ortsvorsteher Egon Ocker geehrt.
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Johannes Kling hat 100 Mal gespendet. Wo 2022 im Ort investiert wird.

Abtsgmünd-Pommertsweiler. In der jüngsten Ortschaftsratssitzung hat Ortsvorsteher Egon Ocker, auch für das Gremium und die Gemeinde, wieder einige  Mehrfachblutspender geehrt. Er bezeichnete diese Personen als herausragende Beispiele für Gemeinsinn und Solidarität in der Gesellschaft.

„Blut spenden bedeutet Leben retten“, sagte er. Diese Spende scheine nicht spektakulär, bedeute aber viel für Menschen, die eine solche Spende benötigen. Gerade in Zeiten von sinkender Blutspendebereitschaft sei dieser Dienst am Gemeinwohl sehr wichtig, denn er helfe, Menschenleben zu retten. „Sie sind Vorbild und motivieren hoffentlich andere, weil Sie Verantwortung übernehmen“, sagte er. Geehrt wurden Uwe Schneider (hat zehn Mal gespendet), Hermann Babbel (50 Mal) und Johannes Kling, der bisher 100 Mal Blut gespendet hat.

Das sieht der Haushalt vor

Haushaltsplan 2022: Im Teilort sind für 2022 im Finanzhaushalt nur kleinere Investitionen geplant. So 2000 Euro für Beschaffungen in der Schule und 1000 Euro im Kindergarten, dazu rund 100 000 Euro im Rahmen der Breitbandversorgung. Im Ergebnishaushalt sind neben einigen kleineren Beträgen 85 000 Euro für die Grundstücksunterhaltung vorgesehen, darunter der Austausch der Wärmepumpe im Kindergarten. 6000 Euro werden im Rahmen des Digitalpakts Schule investiert, 42 000 Euro in die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED. Der Eigenbetrieb Wasserversorgung erneuert die Hausanschlüsse in der Ortsdurchfahrt für etwa 80 000 Euro und investiert für neue Leitungen in der Unteren Straße weitere 11 000 Euro. Dort ist auch die Rombachgruppe mit rund 75 000 Euro beteiligt. Bürgermeister Kiemel sagte dazu, dass in Pommertsweiler in den vergangenen Jahren viel investiert worden sei in Schule, neue Baugebiete, Kindergarten, Turn- und Festhalle  und anderes. Der Teilort stehe gut da, dagegen habe sich in Untergröningen ein Investitionsstau ergeben, der jetzt abgearbeitet werden müsse.

Stand bei Bauvorhaben

Im Baugebiet Hofwiese VI sind laut Ocker die Straßen angelegt, Hausanschlüsse und Versorgungsleitungen sind gelegt. Ein Bauherr habe bereits mit den ersten Arbeiten begonnen, zwei weitere Bauanträge seien eingegangen.

Straßensanierung

Alfred Häußer (FW) fragte, ob eine Sanierung des Verbindungsweges Straßdorf nach Vorderbüchelberg geplant sei. Die Straße dort rutscht immer weiter ab. Kiemel und Ocker sagten, eigentlich sei der Weg nur eine landwirtschaftliche Verbindung, man könne ihn nicht so herstellen, dass er nicht wegrutscht. „Das steht in keinem Verhältnis“, so Kiemel. Man werde Warnschilder aufstellen und empfehle andere bessere Wege für Privatfahrzeuge. ⋌Jürgen Eschenhorn 

Erhellendes: Warum die LED-Umstellung Zeit braucht

  • Die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED hat sich aufgrund von Lieferschwierigkeiten beispielsweise bei Mikrochips verzögert. Jetzt sollen alle rund 1200 Lampen für die Gesamtgemeinde bis Ende März bei der beauftragten Firma eintreffen und dann innerhalb von zwei Monaten eingebaut werden.
  • Die Planungen für den Ausbau der Breitbandversorgung laufen. Es sollen „Weiße und Graue Flecken“ beseitigt werden. In Pommertsweiler sind 13 000 Meter Kabel für 68 zu versorgende Hausanschlüsse geplant. Im Juli sollen die Arbeiten in der Gesamtgemeinde in vier Losen vergeben werden, bis Ende 2023 möchte man fertig sein.

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